Dynamo Dresden: Mit Not-Innenverteidigung gegen Fürth
Auch Nicolai Rapp droht auszufallen
Thomas Stamm hat gegen Fürth im Abwehrzentrum nicht mehr viel Auswahl. © IMAGO / osnapix
Bis zur Pause lag Dynamo Dresden am Sonntagnachmittag im Kellerduell bei Hannover 96 auf Kurs, verspielte dann aber im zweiten Durchgang eine 1:0-Führung und kassierte am Ende mit 1:2 die bereits sechste Niederlage. Nach dem zehnten Spieltag bildet die SGD nun das Schlusslicht der Tabelle und steht vor dem anstehenden Heimspiel am Freitag gegen die SpVgg Greuther Fürth schon mächtig unter Druck.
Zwar gehört zur Wahrheit auch, dass in einer engen Liga der zehnte Platz nur drei Punkte entfernt ist, doch jede weitere Misserfolg würde einen sicherlich nicht gewünschten, längeren Aufenthalt im hinteren Drittel wahrscheinlicher machen – und die auf das Fürth-Spiel folgende Länderspielpause mutmaßlich ebenso unruhig wie ungemüttlich gestalten.
Dementsprechend ist die Hoffnung groß, dass im heimischen Rudolf-Harbig-Stadion der vergangene Woche gelungene 2:0-Sieg im DFB-Pokal gegen den FC Schalke 04 bestätigt werden kann. Trainer Thomas Stamm, der im Falle einer Niederlage gegen Fürth vermutlich auch wieder stärker in den Fokus rücken würde, muss gegen Fürth allerdings in der Innenverteidigung möglicherweise gleich auf fünf Akteure verzichten.
Drei Optionen blieben ohne Rapp noch
Sicher ist, dass die Langzeitausfälle Kenneth Schmidt und Lars Bünning nicht zur Verfügung stehen werden. Auch bei Thomas Keller, der seit Wochen mit den Folgen einer Gehirnerschütterung zu kämpfen hat, dürfte ein Comeback vor der Länderspielpause nicht mehr in Frage kommen. Die Ausfallliste erweitert hat nun mit seiner gelb-roten Karte in Hannover Friedrich Müller, der gesperrt zuschauen muss.
Und hinter Nicolai Rapp, der am Sonntag den Führungstreffer erzielte, dann aber mit einer noch nicht näher definierten Verletzung zur Halbzeit in der Kabine bleiben musste, steht aktuell ein mehr oder weniger großes Fragezeichen. Sollte auch der Routinier passen müssen, blieben mit Till Neininger, Ahmet Muhamedbegovic und Lukas Boeder nur noch zwei Optionen. Die beiden Ersteren wurden in Hannover zumindest eingewechselt und könnten im Fall der Fälle am Freitag ein komplett neues Abwehrzentrum bilden. Auch, weil Boeder aus einer längeren Verletzungspause kommt und seit Ende August kein Pflichtspiel mehr bestritten hat.
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