Eintracht Braunschweig: Positive Entwicklung bei Lino Tempelmann?

Potentieller Schlüsselspieler soll spätestens in der Rückrunde wieder bei 100 Prozent sein

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 08.10.26 | 07:26
© IMAGO / Lucca Fundel

Fünf Kurzeinsätze in dieser Saison: Lino Tempelmann. © IMAGO / Lucca Fundel

Die knapp dreiwöchige Länderspielpause endet für Eintracht Braunschweig am Freitagabend mit dem Heimspiel gegen Holstein Kiel und damit einem Duell auf tabellarischer Augenhöhe, das für beide Mannschaft fraglos richtungsweisenden Charakter besitzt. Für die Eintracht geht es darum, den mit nur einem Punkt aus den letzten fünf Spielen unverkennbaren Negativtrend zu stoppen, um nicht wie regelmäßig in den vergangenen Jahren frühzeitig im Abstiegskampf hängen zu bleiben.

Die 0:4-Niederlage im Testspiel vergangene Woche bei Eintracht Frankfurt war für das Selbstvertrauen der Mannschaft von Trainer Lars Kornetka sicherlich auch nicht optimal, brachte aber auch positive Erkenntnisse mit sich. Allen voran, dass Lino Tempelmann immerhin eine Stunde lang mitwirken konnte, nachdem der 27-Jährige im bisherigen Saisonverlauf nicht über fünf Einwechslungen hinaus gekommen ist und kumuliert lediglich 92 Minuten auf dem Feld stand.

Tempelmann wird weiter gezielt aufgebaut

Kornetka äußerte sich nun in Bezug auf seinen potentiellen Unterschiedsspieler zumindest vorsichtig optimistisch: „Wir haben dann die Hoffnung, dass wir ihn vielleicht schon zum Ende der Hinrunde oder dann auch nach der Winterpause 90 Minuten auf dem Platz sehen können“, so der BTSV-Coach, der gegenüber der Braunschweiger Zeitung aber zugleich betonte, weiterhin einen sensiblen Umgang mit Tempelmann pflegen und die Belastung gezielt dosieren zu wollen, wenn dessen Körper und insbesondere das Knie eine Reaktion zeigen sollte.

Über allem steht in Braunschweig die Hoffnung, dass Tempelmann in nicht allzu ferner Zukunft bei 100 Prozent ist und an seine Leistungen im ersten Halbjahr in Braunschweig anknüpfen kann. Mit sieben Toren und zwei Vorlagen in inklusive erfolgreicher Relegation gegen den 1. FC Saarbrücken 18 Einsätzen hatte der vom FC Schalke 04 zunächst ausgeliehene und dann fest verpflichtete Mittelfeldmann großen Anteil am Klassenerhalt anno 2025. Schon vergangene Saison reichte es dann aber nur noch zu 15 Einsätzen mit einem Treffer.

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