Eintracht Braunschweig: Yassine Bouchama und Benjamin Uphoff im Gespräch
Neue Spekulationen um Neuzugänge
Verlässt Preußen Münster: Yassine Bouchama. © IMAGO / Jan Huebner
Spekulationen machen rund um Eintracht Braunschweig seit dem am letzten Spieltag geschafften Klassenerhalt einige die Runde, doch zumindest in Sachen Neuzugänge lassen Vollzugsmeldungen weiter auf sich warten. Das heißt freilich nicht, dass die Verantwortlichen um Geschäftsführer Benjamin Kessel hinter den Kulissen untätig wären. Vielmehr arbeitet die Eintracht wohl an verschiedenen Personalien und baut auch für unterschiedliche Szenarien vor.
Bereits fest an der Angel haben soll der BTSV den österreichischen Rechtsverteidiger Damjan Kovacevic, dessen ablösefreie Verpflichtung vom TSV Hartberg in nicht allzu ferner Zukunft auch kommuniziert werden dürfte. Der 21-Jährige wird aber sicher nicht der einzige Neuzugang bleiben, hält die Eintracht doch quer durch alle Mannschaftsteile nach Verstärkung Ausschau.
Für das Mittelfeld soll so nach Informationen der Bild Yassine Bouchama auf der Wunschliste stehen, der gerade seinen Abschied von Preußen Münster verkündet hat. Der 28 Jahre alte Deutsch-Marokkaner hat das Angebot des Zweitliga-Absteigers zur Verlängerung seines auslaufenden Vertrages abgelehnt und will wohl in der 2. Bundesliga bleiben. Neben Braunschweig soll auch der 1. FC Nürnberg Interesse am Mittelfeldmann bekunden, ebenso wie laut Reviersport der Karlsruher SC sowie mehrere ambitionierte Drittligisten wie der MSV Duisburg, Fortuna Düsseldorf und Rot-Weiss Essen.
Kastrati nach einem Jahr wieder weg?
Große Spannung verspricht an der Hamburger Straße unterdessen die Torwartfrage, auch über Stammkeeper Ron-Thorben Hoffmann hinaus. So hat der im vergangenen Sommer als Hoffmann-Backup verpflichtete Elhan Kastrati wohl eher keine Zukunft in Braunschweig und könnte trotz eines bis 2027 laufenden Vertrages schon wieder gehen. Offen ist noch, wie es mit Marko Rajkovacic weitergeht. Der 26 Jahre alte Schweizer hatte Kastrati zuletzt als Nummer zwei verdrängt, besitzt aktuell aber nur ein Arbeitspapier bis 30. Juni.
Für den Fall, dass der auch selbst mit seiner Rolle unzufriedene und deshalb wechselwillige Kastrati den Verein verlässt, hat die Eintracht laut der Braunschweiger Zeitung mehrere Kandidaten im Blick. Dazu soll Benjamin Uphoff gehören, der Hansa Rostock ablösefrei verlässt. Für den 32-Jährigen, der jede Menge Erfahrung mitbrächte, soll sich allerdings auch der 1. FC Saarbrücken interessieren, der mit der Aussicht auf einen Stammplatz locken kann.
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