Energie Cottbus: Schwierige Suche nach Last-Minute-Verstärkungen

Bis zu vier Neuzugänge weiter angedacht

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 31.08.26 | 07:52
© IMAGO / Fotostand

Hofft noch auf Verstärkungen: Claus-Dieter Wollitz. © IMAGO / Fotostand

Den aktuellen zwölften Tabellenplatz würde der FC Energie Cottbus am Ende der Saison sicherlich gerne nehmen, doch dass der Weg zum erhofften Klassenerhalt aktuell noch weit ist, hat die 3:4-Niederlage am Wochenende gegen die SpVgg Greuther Fürth recht schonungslos vor Augen geführt.

„Für die Niederlage sind wir selbst verantwortlich, wenn man die Tore so herschenkt. Wir hatten bis dahin in der Spielkontrolle vieles richtig gemacht. Wir haben verdient verloren, weil wir uns das selbst eingebrockt haben“, fand Trainer Claus-Dieter Wollitz nach dem Spiel klare Worte und dürfte sich auch darin bestätigt gesehen haben, dass der Kader an verschiedenen Stellen noch Verstärkungen benötigt.

Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel betonte Wollitz dann auch nochmal, dass die Suche nach Neuzugängen auf Hochtouren läuft, ließ aber auch durchblicken, sich schon Absagen eingehandelt zu haben und aus finanziellen Gründen nicht jeden Transfer stemmen zu können: „Es war jedem klar, was wir brauchen, was wir suchen, was wir gerne haben möchten. Und das eine oder andere kriegen wir nicht realisiert.“ 

Schwierige Auswärtsspiele stehen an

Bis zu vier Verstärkungen stehen noch auf der Agenda, wobei die Zeit drängt, sind doch ab Mittwoch nur noch Verpflichtungen von vereinslosen Profis möglich. Akteure wie die Routiniers Toni Leistner und Moritz Heyer, die eigentlich nicht optimal ins Profil passen, deren Namen in der Lausitz aber nach wie vor die Runde machen, könnten dann auf der Agenda nach oben rücken.

Die Cottbuser Einkaufsliste umfasst aktuell einen Innen- und einen Linksverteidiger, einen Stürmer als Ersatz für den langzeitverletzten Erik Engelhardt und dem Vernehmen nach auch noch einen defensiven Mittelfeldspieler, wobei die Priorität auf Verstärkungen für die Abwehrreihe und das Sturmzentrum liegen dürfte.

Weil beim VfL Wolfsburg und beim Karlsruher SC zwei schwierige Auswärtsspiele in Folge anstehen, müssen die erhofften Verstärkungen nicht nur kurzfristig gefunden, sondern auch schnell integriert werden – um sich nicht schon Ende September ganz tief im Tabellenkeller wiederzufinden.

"