FC St. Pauli: Abgang von Manolis Saliakas inzwischen wahrscheinlich

Wechsel zu Olympiakos Piräus rückt näher

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 21.07.26 | 07:15
St. Pauli: Andreas Bornemann. © imago images/foto2press

Geschäftsführer Andreas Bornemann ist weiter mit der Kaderzusammenstellung beschäftigt. © imago images/foto2press

Mit einem 2:1 gegen den kroatischen Erstligisten HNK Gorica hat der FC St. Pauli am Samstag sein erstes Testspiel im Trainingslager in Österreich gewonnen. Ungetrübt war die Freude darüber allerdings wegen der verletzungsbedingten Auswechslung von Abdoulie Ceesay nicht.

Wie schwer es den Angreifer erwischt hat, ist noch nicht klar. Sicher aber ist, dass ein längerfristiger Ausfall Ceesays, der sich am Ende der Vorsaison und auch in der bisherigen Vorbereitung zum Hoffnungsträger entwickelt hat, zweieinhalb Wochen vor dem Saisonstart zu Hause gegen die SpVgg Greuther Fürth eine Hiobsbotschaft wäre.

Mit dabei war gegen Gorica in der letzten halben Stunde Manolis Saliakas, der allerdings einen seiner letzten Auftritte im braun-weißen Trikot gehabt haben könnte. Denn der schon seit einigen Tagen im Raum stehende Wechsel des griechischen Rechtsverteidigers in seine Heimat zu Olympiakos Piräus nimmt immer mehr Formen an.

Olympiakos bessert nach

Laut griechischen Medien soll Olympiakos das Ablöseangebot auf mittlerweile 1,3 bis 1,5 Millionen Euro erhöht haben und eine Einigung kurz bevorstehen. Nach Informationen der Bild ist es zwar noch nicht ganz soweit, doch sollte in allen wirtschaftlichen Eckpunkten wie unter anderem auch bei möglichen Bonuszahlungen im Falle von Einsätzen in der Champions League ein gemeinsamer Nenner erzielt werden, ist grünes Licht seitens der Kiezkicker für den Transfer zu erwarten.

Auch vor dem Hintergrund, dass Saliakas‘ Vertrag 2027 ausläuft und der vierfache A-Nationalspieler Griechenlands im September 30 Jahre alt wird, könnten die Kiezkicker eine Ablöse deutlich im siebenstelligen Bereich kaum ablehnen, zumal auf der rechten Seite Arkadiusz Pyrka als Nummer eins gilt und für den 2022 von PAS Giannina gekommenen Saliakas bei einem Verbleib womöglich wieder nur die Rolle als Backup bliebe.

Mehr News zum FC St. Pauli? Dann folge gerne auch unserer St. Pauli-Seite auf Facebook!

"