FSV Frankfurt: Bajram Jashanica im Probetraining – Entscheidung bei Gaus und Stark noch vor Ostern?

Mit dem Kosovo-Albaner Bajram Jashanica stellt sich derzeit ein potenzieller Neuzugang für die kommende Saison beim FSV Frankfurt vor. Der Innenverteidiger steht derzeit beim Kosovarischen Erstligisten KF Hysi aus Podujevë unter Vertrag. Der 22-Jährige, der als eines besten Nachwuchstalente des Landes gilt, außerhalb des Kosovos und Albanien aber noch weitgehend unbekannt ist, absolviert am Bornheimer Hang ein einwöchiges Probetraining. Als „Dolmetscher“ fungiert der Albaner Edmond Kapllani, der gestern wieder voll ins Mannschaftstraining eingestiegen ist.

Mindestens zwei Vertrags-Entscheidungen mit Spielern aus dem aktuellen Kader stehen bei den Hessen während der Ligaspielpause an. Zum einen wird man sich mit Marcel Gaus zusammensetzen, dessen Kontrakt am Saisonende ausläuft. Der ehemalige Düsseldorfer war vor zwei Jahren zum FSV gestoßen und hatte sich in der Saison 2011/12 auf der linken Außenbahn zu einer festen Größe entwickelt, kam in 29 Ligaspielen zum Einsatz und erzielte drei Tore. Nach einer durch eine Schambeinentzündung bedingten mehrmonatigen Pause kam er in dieser Spielzeit allerdings erst in der Rückrunde zum Zug, und dies war auch der Grund, warum man sich über ein Engagement über diesen Sommer hinaus erst vergleichsweise spät unterhält. Gaus erspielte sich nach der Winterpause erneut einen Platz in der Stammelf, so dass man davon ausgehen kann, dass das Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit auf beiden Seiten recht groß ist und ein Abschluss zeitnah erfolgt.

Schon seit dem Wintertrainingslager verhandelt der FSV mit Yannick Stark und dessen Berater über eine Vertragsverlängerung mit dem 22-jährigen defensiven Mittelfeldspieler. Drei Angebote hat man inzwischen vorgelegt, der gebürtige Darmstädter, der wie Marcel Gaus im Sommer 2011 zu den Bornheimern gestoßen ist und bislang 52 Zweitligaeinsätze absolviert hat, wollte sich aber bislang nicht zu seinen Absichten für die kommende Spielzeit äußern, spielt offenkundig auf Zeit. Kein Geheimnis ist, dass sein Berater ihn bereits bei mehreren Vereinen der ersten und zweiten Bundesliga angeboten hat. Wie FSV-Sportchef Uwe Stöver vor zwei Wochen betont hatte, sei der finanzielle Rahmen des FSV mit dem letzten Vertragsentwurf ausgereizt. Das aktuelle Angebot des Vereins soll bis zum 31. März gelten, anschließend wird man sich wohl nach personellen Alternativen für Stark umsehen.