Greuther Fürth bangt um Mavraj, Green fällt aus

Auch Seguin weiterhin fraglich

Mergim Mavraj

Trainer Stefan Leitl hofft auf den Einsatz von Abwehrturm Mergim Mavraj (r.). © imago images / Zink

Update (22.11.2019):
Auf der am Freitagnachmittag angesetzten Pressekonferenz vor dem Derby gegen den 1. FC Nürnberg gab Kleeblatt-Trainer Stefan Leitl Einblick in die personelle Situation. Demnach fällt Julian Green mit einer Teilruptur des Innenbandes aus, während ein Einsatz von Paul Seguin sowie Mergim Mavraj weiterhin fraglich ist. Währenddessen macht Maximilian Sauer laut Leitl „gute Fortschritte“.

Ursprünglicher Artikel:
Nach zuvor sieben Punkten aus drei Spielen hat es Greuther Fürth vor der Länderspielpause wieder erwischt. Beim SV Sandhausen kassierte das Kleeblatt eine späte 2:3-Niederlage, die aufgrund ihres Zustandekommens durchaus unglücklich war. Dass es nach zuvor nur einem Gegentor in drei Spielen gleich drei Mal im Fürther Kasten klingelte, war für viele Beobachter derweil kein Zufall.

Vielmehr musste Trainer Stefan Leitl seine zuvor drei Mal in Folge unveränderte Startelf gezwungenermaßen umbauen und auf den verletzten Mergim Mavraj verzichten, für den Youngster Maximilian Bauer in die Innenverteidigung rückte. Der 19-Jährige machte seine Sache zwar ordentlich, aber dennoch wurden Präsenz und Erfahrung Mavrajs vermisst.

Trio noch nicht im Training

Vor dem Frankenderby am Sonntag muss Leitl nun wieder um Mavraj bangen, der weiterhin mit einer Bänderverletzung im Schultereckgelenk zu kämpfen hat. Am Dienstag fehlte der albanische Nationalspieler laut „Kicker“ (Ausgabe 95/2019 vom 21.11.2019) bei der öffentlichen Trainingseinheit, womit es wohl auf eine eher kurzfristige Entscheidung hinausläuft.

Selbiges gilt auch für Paul Seguin und Julian Green, die am Dienstag ebenfalls nicht auf dem Trainingsplatz standen. Seguin musste in Sandhausen noch vor der Pause nach einem Bodycheck mit Rückenproblemen vom Feld, die immer noch nicht ganz abgeklungen sind. Wie wichtig der 24-Jährige im zentralen Mittelfeld ist, lässt sich daran erkennen, dass Fürth bei Seguins Ausscheiden noch mit 1:0 in Führung lag.

Green verletzte sich unterdessen vergangene Woche im Testspiel gegen den Halleschen FC (0:0) am Knie. Auch ein Ausfall des US-Amerikaners, der es in dieser Saison schon auf vier Treffer bringt, wäre eine enorme Schwächung. Noch aber hat Trainer Leitl die Hoffnung, dass es für das angeschlagene Trio reicht. Falls nicht, dürfen sich neben Bauer in der Abwehr auf die Positionen im Mittelfeld vor allem Hans Nunoo Sarpei, David Raum und Tobias Mohr Chancen ausrechnen.