Greuther Fürth: Emmanuel Iyoha im Visier und Jan Elvedi weiter ein Thema
Suche nach weiteren Verstärkungen läuft
Arbeitet am Kader der Zukunft: Fürths neuer Geschäftsführer Daniel Meyer. © IMAGO / Zink
Mit Jannis Heuer, der vergangene Saison vom 1. FC Kaiserslautern an Preußen Münster verliehen war, hat die SpVgg Greuther Fürth am Donnerstag den vierten Neuzugang dieses Sommers nach Shinta Appelkamp (Fortuna Düsseldorf) sowie den Torhütern Florian Hellstern (VfB Stuttgart, ausgeliehen) und Christian Ortag (SSV Ulm) präsentiert.
Der 26 Jahre alte Innenverteidiger war in Münster Stammkraft, konnte mit drei Toren in 30 Einsätzen aber den Abstieg der Adlerträger aus der 2. Bundesliga auch nicht verhindern. Obwohl Fürths Trainer Heiko Vogel auf der Vereinshomepage kein Geheimnis daraus macht, dass Heuer der Wunschspieler war und zur Führungskraft werden soll, ist eine Weiterverpflichtung von Nico Elvedi damit keineswegs vom Tisch.
Gegenüber den Nürnberger Nachrichten erklärte der neue Sport-Geschäftsführer Daniel Meyer, dass das Thema Elvedi „nicht tot“ sei, ließ aber auch durchblicken, sich aktuell eher mit anderen Personalien zu beschäftigen. Auch, weil 1. FC Kaiserslautern derzeit keinen Verkauf des in der Rückrunde nach Fürth verliehenen Schweizers planen soll. Das allerdings könnte sich bald ändern, sondieren die Roten Teufel dem Vernehmen nach doch derzeit intensiv den Innenverteidigermarkt.
Iyoha wäre ablösefrei
Keine Gespräche mit einem anderen Verein wären im Falle von Emmanuel Iyoha nötig, für den sich die SpVgg laut der Rheinische Post konkret interessieren soll. Denn der Vertrag des 28-Jährigen, der auf beiden Seiten offensiv wie defensiv eingesetzt werden kann, läuft bei Fortuna Düsseldorf am 30. Juni aus.
In der vergangenen Saison absolvierte Iyoha 25 Partien für die Fortuna und stand 22 Mal in der Startelf. Die Quote fiel mit je einem Tor und einer Vorlage eher überschaubar aus, doch mit seiner Vielseitigkeit und der Erfahrung aus 203 Zweitliga-Spielen (20 Tore, 15 Vorlagen) könnte der gebürtige Düsseldorfer eine interessante und zudem kostengünstige Ergänzung für den Fürther Kader der Zukunft sein.
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