Greuther Fürth: In nicht ungefährlicher Lage

Schwieriges Programm bis Weihnachten

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Samstag, 07.11.26 | 07:53
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Heiko Vogel haderte mit dem Verlauf des Spiels in Dresden. © IMAGO / Zink.

Die SpVgg Greuther Fürth steht vor einem spannungsgeladenen Wochenende, steigt doch am Sonntag die außerordentliche Mitgliederversammlung bei der über die Änderung des Vereinsnamens zurück in SpVgg Fürth abgestimmt wird. Für eine entsprechende Satzungsänderung sind mindestens 75 Prozent der Stimmen der anwesenden Mitglieder erforderlich, die dann sicherlich auch nochmal auf den Freitagabend und die 0:3-Niederlage ihrer Mannschaft bei Dynamo Dresden zurückblicken werden.

Alleine 20:11-Torschüssen pro SpVgg lassen erahnen, dass die letztlich sogar klar ausgefallene Niederlage in Dresden durchaus vermeidbar gewesen wäre. „Eigentlich hat alles funktioniert, aber der letzte Punch hat einfach gefehlt“, haderte Paul Will auf der Vereinshomepage damit, dass das Kleeblatt vor beiden Toren letztlich der zweite Sieger war: „Ich glaube, uns hat sowohl offensiv als auch defensiv der letzte Punch gefehlt, die letzte Klarheit im Abschluss oder in der Überzeugung, die Situation zu verteidigen.“

Nur ein Punkt bis Platz 16

Trainer Heiko Vogel haderte auch ein wenig mit fehlendem Spielglück, nachdem der ausgegebene Matchplan zunächst zu großen Teilen aufgegangen war: „Wenn was schief gehen soll, ist es heute schiefgelaufen, es ist alles gegen uns gelaufen. Wir hatten das Spiel in der ersten Hälfte eigentlich zu jedem Zeitpunkt unter Kontrolle, haben aber die letzte Gier vermissen lassen, waren etwas zu verspielt, zu kompliziert. Dann liegst du wegen zwei abgefälschter Schüsse 0:2 hinten.“

Mit dem Kontertor zum 0:3, nachdem zuvor die Chance zum Anschluss durch Omar Sillah nicht genutzt wurde, und der gelb-roten Karte für Pechvogel Hendry Blank, der bei den ersten beiden Gegentoren den Ball jeweils schon unglücklich abgefälscht hatte, sprach Vogel auch die weiteren Nackenschläge an, von denen sich seine Mannschaft nicht mehr erholen konnte.

Die SpVgg bleibt damit zumindest vorerst auf Platz neun, könnte bis Sonntagnachmittag aber noch einige Ränge verlieren. Dass die Situation alles andere als entspannt, sondern sowohl trügerisch als auch gefährlich ist, zeigt der dünne Vorsprung von nur einem Punkt auf Relegationsplatz 16. Ein größeres Polster mit in die Länderspielpause zu nehmen, hat das Kleeblatt am Freitag verpasst.

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