Greuther Fürth: Vereinsloser Paul Pöpperl im Visier?
Drei weitere Klubs offenbar ebenfalls interessiert
Vergangene Saison mit drei Einsätzen für Schalke 04: Paul Pöpperl. © IMAGO / Maximilian Koch
Sechs Punkte aus den ersten sieben Spielen reichen der SpVgg Greuther Fürth zwar aktuell für den 15. Tabellenplatz, mit dem am Ende der Saison das oberste Ziel Klassenerhalt verbunden wäre, doch hochgerechnet dürfte die bisherige Ausbeute zu wenig sein, um den Sturz in die Drittklassigkeit und/oder die erneute Relegation zu vermeiden.
Dabei hat die Mannschaft von Trainer Heiko Vogel bisher kaum enttäuscht, sich aber zu oft für ansprechende Auftritte wie am vergangenen Wochenende bei Hertha BSC (1:2) nicht belohnt. Bis zur Länderspielpause im November stehen nun aber gegen Eintracht Braunschweig, beim VfL Osnabrück, gegen Holstein Kiel und bei Dynamo Dresden gleich vier Begegnungen mit Mannschaften an, die sich in etwa auf Augenhöhe befinden und die deshalb als richtungsweisend einzustufen sind.
Konkurrenz aus der 3. Liga und der Eredivisie
Richtungsweisend auch im Hinblick auf die winterliche Transferperiode, die die Fürther Verantwortlichen – wenn auch mit überschaubarem Budget – nutzen könnten, um an der einen oder anderen Stelle nachzujustieren. Möglicherweise erhält der Kleeblatt-Kader aber schon vor Januar Zuwachs. Denn laut einem Reviersport-Bericht soll Fürth zu den Vereinen gehören, die sich mit Paul Pöpperl beschäftigen, der als vereinsloser Profi auch außerhalb der Transferperiode mit einem Vertrag ausgestattet werden dürfte.
Der 23-Jährige, der vergangene Saison drei Spiele für den FC Schalke 04 absolvierte, wäre in erster Linie eine Option für das offensive Mittelfeld, aber auch eine Alternative für die Flügelpositionen. Allerdings wäre Pöpperl nach einem im Februar erlittenen Kreuzbandriss noch keine Soforthilfe, sondern würde noch einige Wochen benötigen und vielleicht auch erst im neuen Jahr bereitstehen.
Neben der SpVgg sollen auch der 1. FC Saarbrücken und der niederländische Erstligist Fortuna Sittard Interesse bekunden. Die besten Karten soll derzeit aber Rot-Weiss Essen haben, wo sich Pöpperl offenbar auch schon einer medizinischen Untersuchung unterzogen hat. Eine Entscheidung wird einigermaßen kurzfristig erwartet.
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