Greuther Fürth: Mathias Olesen wohl schon wieder weg
Wechsel nach Dänemark zeichnet sich ab
39 Länderspiele für Luxemburg, aber in Fürth ohne Perspektive: Mathias Olesen. © IMAGO / Majerus
Was schon in den vergangenen Tagen durchgesickert war, hat die SpVgg Greuther Fürth am Freitagvormittag auch offiziell bestätigt. Philipp Ziereis verlässt das Kleeblatt nach nur einem Jahr schon wieder und setzt seine Karriere in Australien bei Melbourne Victory fort.
Geschäftsführer Sport Daniel Meyer verriet auf der Vereinshomepage, dass sich der 33-jährige Innenverteidiger eine entsprechende Wechselmöglichkeit schon bei seiner Unterschrift in Fürth hat zusichern lassen: „Philipp kam in den vergangenen Tagen auf mich zu, weil sich ihm die Möglichkeit für einen Wechsel nach Australien ergeben hat. Schon vor seinem Transfer nach Fürth, war das ein Thema, was ihn nachhaltig beschäftigt hat. Daher hat es im Zuge seines Wechsels nach Fürth seitens der Spielvereinigung eine Zusage gegeben, im Falle einer solchen Möglichkeit wechseln zu dürfen. Wir haben uns offen ausgetauscht und dann als Verein entschieden, dass wir ihm diesen Wunsch nicht verwehren können.“
In der Rückrunde in Österreich
Während Ziereis im Abwehrzentrum fraglos eine große Lücke hinterlässt, steht auch ein anderer Zugang aus dem Sommer 2025 schon wieder vor dem Absprung, der in Fürth allerdings weit weniger Spuren hinterlassen hat. Vielmehr verabschiedete sich Mathias Olesen, vor einem Jahr verbunden mit einigen Erwartungen vom 1. FC Köln gekommen, schon im Winter auf Leihbasis zum Grazer AK, der den 39-fachen Nationalspieler Luxemburgs dem Vernehmen nach auch gerne verpflichtet hätte. Eine Einigung kam aber wohl nicht zuletzt aus finanziellen Gründen nicht zustande.
Dafür befindet sich Olesen laut dem dänischen Portal Bold nun in fortgeschrittenen Gesprächen mit Sønderjyske Fodbold, dem Tabellensechsten der abgelaufenen Saison in Dänemarks Super League. Darüber hinaus soll auch noch ein weiterer dänischer Verein Interesse bekunden.
Olesen, der in Kopenhagen das Licht der Welt erblickt hat, scheint somit vor einer Rückkehr in sein Geburtsland zu stehen. Die SpVgg dürfte dem 25-Jährigen bei einem noch bis 2027 laufenden Vertrag keine größeren Steine in den Weg legen.
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