Greuther Fürth: Philipp Ziereis vor überraschendem Abschied

Routinier wechselt offenbar nach Australien

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 08.07.26 | 18:31
© IMAGO / Zink

Heiko Vogel braucht einen neuen Abwehrchef. © IMAGO / Zink

Mit Jannis Heuer, der zuletzt vom 1. FC Kaiserslautern an Preußen Münster verliehen war, hat die SpVgg Greuther Fürth in der laufenden Transferperiode bereits einen neuen Innenverteidiger verpflichtet. Weil gleichzeitig Reno Münz (KVC Westerlo) und der aus Kaiserslautern ausgeliehene und dort nun wieder eingeplante Jan Elvedi den Verein verlassen haben, ist die Personaldecke für das Abwehrzentrum aber dünner geworden.

Aktuell stehen mit Heuer sowie Maximilian Dietz, Brynjar Ingi Bjarnason, Noah König und Philipp Ziereis zwar fünf Innenverteidiger unter Vertrag, letzterer aber offenbar nicht mehr lange. Denn wie die Nürnberger Nachrichten berichten, steht Ziereis nach nur einem Jahr schon wieder vor dem Absprung. Der 33-Jährige, der vor der vergangenen Saison vom Linzer ASK an den Ronhof gekommen ist, bricht seine Zelte in Fürth demnach schon wieder ab, um im Herbst seiner Karriere bei Melbourne Victory in der australischen A-League anzuheuern.

Ziereis hinterlässt eine Lücke

Die offizielle Bestätigung steht noch aus, doch allem Anschein nach verliert das Kleeblatt mit Ziereis einen sehr erfahrenen Abwehrspieler, der nach etwas Anlaufzeit zum Eckpfeiler avanciert ist und zusammen mit Elvedi in der Rückrunde der vergangenen Saison seinen Anteil am erfolgreichen Kampf um den Klassenerhalt hatte. In beiden Relegationsspielen gegen Rot-Weiss Essen sowie bei insgesamt 30 Einsätzen in 28 Zweitliga-Spielen stand Ziereis in der Startelf und wäre von Trainer Heiko Vogel für die neue Saison eigentlich als Abwehrchef eingeplant gewesen.

Nun aber müssen die Fürther Verantwortlichen um den neuen Geschäftsführer Daniel Meyer umdenken und noch (mindestens) einen gestandenen Innenverteidiger hinzuholen. Auch, weil König in seiner Premieren-Saison bei der SpVgg nicht über fünf Einsätze in der 2. Liga hinausgekommen ist und erst noch zeigen muss, auf Dauer das Zeug für eine gute Rolle im Unterhaus des deutschen Fußballs zu haben.

Mehr News zum Kleeblatt? Dann folge gerne auch unserer SpVgg-Fürth-Seite auf Facebook.

"