Hamburger SV: Gute Chancen auf hohe Ablöse für Filip Kostic

FC Valencia offenbar der Favorit

Filip Kostic

Soll dem HSV viel Geld in die Kassen spülen: Filip Kostic © Imago / Eibner

Mit den Abgängen von Walace und Bobby Wood (beide Hannover 96) sowie von Alen Halilovic (AC Mailand) ist der Hamburger SV nach den bereits zuvor erfolgten Verkäufen von Christian Mathenia (1. FC Nürnberg), Andre Hahn (FC Augsburg) und Luca Waldschmidt (SC Freiburg) beim Versuch, Transfereinnahmen zu erzielen und vor allem den Gehaltsetat beträchtlich zu senken deutlich vorangekommen.

Am Ende ist der HSV in dieser Hinsicht aber noch lange nicht. So stehen nach wie vor einige Akteure in Lohn und Brot, für die noch ein neuer Klub gesucht wird und die zumindest in vier Fällen noch stattliche Ablösen einbringen sollen. Das gilt für Fiete Arp, über dessen Transfer sich der HSV unverändert mit dem FC Bayern München im Austausch befindet. Und auch für Kyriakos Papadopoulus, für den aber aktuell kein konkreter Interessent vorhanden ist.

Auch mehrere Interessenten aus England

Die größten Chancen auf eine hohe Ablöse hat der ehemalige Bundesliga-Dino bei den beiden WM-Fahrern Albin Ekdal und Filip Kostic, obwohl das Turnier für beide unterschiedlich gelaufen ist. Während Ekdal mit dem überraschenden Vorstoß Schwedens bis ins Viertelfinale seinen Marktwert erhöhen konnte und bei Vereinen in Italien und Portugal hoch im Kurs stehen soll, verliefen Kostic‘ Auftritte in Russland durchwachsen.

Beim Vorrunden-Aus Serbiens konnte der Flügelspieler von wenigen guten Aktionen abgesehen nicht wirklich auf sich aufmerksam machen, wird aber dennoch von einigen namhaften Vereinen umworben. So berichtet das Portal HITC Sport, dass mehrere Klubs aus der englischen Premier League, darunter der FC Southampton, interessiert sein sollen. Als Favorit gilt allerdings der FC Valencia, der sich auch mit dem HSV schon in fortgeschrittenen Gesprächen befinden soll.

Zahlen wurden bisher zwar noch keine genannt, doch dürften die Hamburger Chancen auf eine Ablöse im zweistelligen Millionenbereich intakt sein.

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