Hannover 96: Der SC Freiburg als Konkurrent bei Nahuel Noll?

Zukunft des Leih-Torwarts noch offen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 21.04.26 | 08:14
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Aktuell nur auf Leihbasis bei 96: Nahuel Noll. © IMAGO / Beautiful Sports

Wirklich planen kann Hannover 96 für die neue Saison noch nicht, hängt doch vieles davon ab, ob die Mannschaft von Trainer Christian Titz im Endspurt wie erhofft den Sprung in die Bundesliga schafft. Gelingt der Aufstieg, wären die Chancen darauf, dass Kapitän Enzo Leopold seinen auslaufenden Vertrag verlängert, sicherlich deutlich größer. Ebenso läge in diesem Fall eine erneute Ausleihe von Noel Aseko vom FC Bayern München zumindest im Bereich des Möglichen.

Offen ist nach aktuellem Stand auch die Zukunft weiterer Leihspieler. Neben Daisuke Yokota (KAA Gent) und Maik Nawrocki (Celtic Glasgow) würde Hannover 96 auch Nahuel Noll gerne halten, doch beim 23 Jahre alten Schlussmann könnte den Niedersachsen zusätzliche Konkurrenz neben der TSG Hoffenheim als Stammverein erwachsen.

Noll in Freiburg nicht der einzige Kandidat

Laut einem Bericht von Sky zählt Noll beim SC Freiburg zu den Kandidaten für die Nachfolge von Noah Atubolu, dessen Abschied im Sommer in Richtung Premier League als wahrscheinlich gilt. Mio Backhaus (Werder Bremen) und Florian Hellstern (VfB Stuttgart II) soll der Sport-Club ebenso im Blick haben, wobei kurzfristig vermutlich noch nichts passieren wird. Aktuell liegt im Breisgau der Fokus auf dem Endspurt mit den anstehenden Halbfinals im DFB-Pokal beim VfB Stuttgart und in der Europa League gegen Sporting Braga sowie dem Bundesliga-Rennen um Platz sieben und damit zumindest die Conference-League-Qualifikation.

Noll dürfte sich seinerseits auch auf den Aufstiegskampf mit 96 konzentrieren, ehe eine Entscheidung fällt. Grundsätzlich kann sich der in München geborene Deutsch-Spanier einen Verbleib in Hannover aber durchaus gut vorstellen – wohl anders als eine Rückkehr nach Hoffenheim, wo hinter Nationalkeeper Oliver Baumann nur die Rolle als Nummer zwei warten würde.

Ob sich beide Klubs auf Transfermodalitäten einigen können, steht indes auf einem anderen Blatt. Denn zumindest denkbar ist, dass sich Hoffenheim für die Zukunft eine Zugriffsmöglichkeit sichern möchte.

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