Hannover 96: Lars Gindorf vor Unterschrift bis 2030

Poker mit dem SC Paderborn um Daisuke Yokota

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Samstag, 18.07.26 | 09:15
© IMAGO / Jan Huebner

Echter Neustart in Hannover: Lars Gindorf. © IMAGO / Jan Huebner

Nach zuvor drei Siegen gegen unterklassige Gegner und eine 2:3-Niederlage gegen Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn trifft Hannover 96 am heutigen Samstag im Rahmen des Trainingslagers in Iserlohn in einem über 120 Minuten angesetzten Testspiel auf den künftigen Ligarivalen VfL Osnabrück. Drei Wochen vor dem Saisonauftakt bei Energie Cottbus will Trainer Christian Titz nicht mehr radikal und mit gleich verteilter Spielzeit durchwechseln, sondern die gedachten Stammkräfte schon länger auf dem Platz haben.

Daisuke Yokota wird nicht dazu gehören und gegen Osnabrück aller Voraussicht nach gar nicht zum Einsatz kommen. Der 26 Jahre alte Japaner klagt über Knieprobleme, will den Verein aber ohnehin verlassen und in die Bundesliga wechseln. Wie Bild mittlerweile enthüllt hat, wärde sich Yokota gerne dem SC Paderborn anschließen, dessen erstes Angebot über zwei Millionen Euro Ablöse allerdings nicht ansatzweise den Hannoveraner Vorstellungen entspricht.

Die Schmerzgrenze von 96 soll bei 3,5 Millionen Euro liegen, wobei die Hoffnung ist, für den variabel einsetzbaren Offensivmann inklusive späterer Bonuszahlungen bis zu fünf Millionen Euro erlösen zu können. Ob sich 96 mit Paderborn oder womöglich auch noch einem dritten Verein einigen kann, ist im Moment offen.

Gespräche sind fortgeschritten

Anders als Yokota ist Lars Gindorf künftig voll eingeplant. Waren auch nach einer herausragenden Saison auf Leihbasis bei Alemannia Aachen nach der Rückkehr des 24-Jährigen zum Trainingsauftakt Ende Juni noch Zweifel vorhanden, scheint inzwischen auch Trainer Titz überzeugt von Gindorf.

Geschäftsführer Jonas Boldt, der auch bei Titz entsprechende Überzeugungsarbeit geleistet hat, ist ohnehin guter Dinge, dass der gebürtige Saarländer auch in Hannover zu einem wichtigen Spieler werden kann. Basierend darauf befindet sich Boldt mit Gindorf und dessen Beratern im engen Austausch bezüglich einer Verlängerung des aktuell nur bis 2027 laufenden Vertrages. Und laut der Neuen Presse schon in einem fortgeschrittenen Stadium: denn schon in der kommenden Woche soll Gindorf ein neues Arbeitspapier bis mindestens 2030 unterschreiben, verbunden mit einer deutlichen Gehaltserhöhung.

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