Hannover 96: Daisuke Yokota will weg
Japaner hinterlegt Wechselwunsch
Daisuke Yokota (l.) im Duell mit Julian Pauli. © IMAGO / Hentschel
Mit den bisherigen Neuzugängen Jean Hugonet (1. FC Magdeburg), Yunus Ünal (Hertha BSC U19), Taycan Etcibasi (Borussia Dortmund U19) sowie einigen Talente aus dem eigenen Nachwuchs startet Hannover 96 am Freitag ins Sommertrainingslager in Iserlohn, wo Trainer Christian Titz die Möglichkeit hat, eine Woche lang intensiv auf die neue Saison hinzuarbeiten.
Ab Sonntag ist dann auch Ime Okon dabei, der nach seiner WM-Teilnahme mit Südafrika verlängerten Urlaub erhalten hat. Mitreisen werden zudem Husseyn Chakroun, Benedikt Pichler, Leo Weinkauf, Vigil Ghita und Daisuke Yokota, die wie Ünal aus einer Verletzungspause kommen bzw. zuletzt angeschlagen waren und im Kreise der Mannschaft weiter auf ihr Comeback hinarbeiten sollen.
Ob Yokota, der aufgrund von Knieproblemen den jüngsten Test gegen den SC Paderborn (2:3) verpasst hat, aber nicht schwerwiegend verletzt sein soll, noch einmal ein Pflichtspiel für 96 bestreiten wird, ist unterdessen offen.
Titz schließt direkten Weiterverkauf nicht aus
Die Möglichkeit, den vergangene Saison ausgeliehenen und vor wenigen Wochen per Kaufoption für festgeschriebene zwei Millionen Euro vom KAA Gent fix verpflichteten Japaner mit einem Transferplus direkt weiterzuverkaufen, steht schon seit längerem im Raum und wurde von Coach Titz zuletzt in Bild auch explizit nicht ausgeschlossen: „Das gehört zur Normalität. Es kann ja passieren, dass ein Verein aus der Bundesliga kommt und Interesse anmeldet. Dann denkt der eine oder andere Spieler natürlich darüber nach.“
Titz betonte indes auch, dass die Entscheidung nicht alleine beim Spieler liege, sondern auch der Verein grünes Licht geben müsste. Nun scheint in jedem Fall Bewegung in die Personalie zu kommen, denn laut einem Bericht von Sky will Yokota Hannover verlassen und soll seinen Wechselwunsch auch schon hinterlegt haben.
Hintergrund sind offenbar vorliegende Angebote aus der Bundesliga. Die 96-Verantwortlichen allerdings sind bislang nicht gewillt, Yokotas Wunsch nachzugeben – was sich auch in Abhängigkeit von der gebotenen Ablöse freilich noch ändern könnte.
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