Hannover 96: Duell mit Schalke um Yassine Benhattab?

Rechtsaußen für die neue Saison offenbar im Blick

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Samstag, 02.05.26 | 07:15
© IMAGO / Icon Sport

Bei einigen Klubs auf dem Zettel:  Yassine Benhattab. © IMAGO / Icon Sport

Wie am zurückliegenden Spieltag, als die Mannschaft von Traine Christian Titz mit dem eigenen 3:1-Sieg beim Karlsruher SC zum Gewinner avancierte, weil sich die Konkurrenz im Aufstiegsrennen in direkten Duellen gegenseitig die Punkte wegnah, hofft Hannover 96 auch am ersten Mai-Wochenende auf einen günstigen Verlauf.

Da mit der SV Elversberg und dem SC Paderborn die beiden größten Rivalen im Kampf um den zweiten Platz direkt aufeinandertreffen, muss Hannover „nur“ das Heimspiel gegen Schlusslicht Preußen Münster gewinnen, um die Ausgangsposition vor dem absoluten Endspurt erneut zu verbessern.

Nichts anderes ist natürlich das Ziel, um dann in gut zwei Wochen wie erhofft in die Bundesliga zurückkehren zu können, für die die Verantwortlichen mutmaßlich Geld in die Hand nehmen würden, um den Kader entscheidend zu verstärken. Ein Kandidat soll in diesem Zusammenhang Yassine Benhattab sein, der seit Januar noch vom FC Nantes an Stade Reims ausgeliehen ist und in den vergangenen Monaten zehn Partien in der Ligue 2 bestritten hat.

Vertrag in Nantes noch bis 2028

Laut dem Portal fussballtransfers.com ist Hannover einer von mehreren Vereinen, die Benhattab auf dem Zettel haben. Der FC Schalke 04 soll ebenso auch Interesse bekunden wie Vereine aus der Ligue 1, der niederländischen Eredivisie und aus Portugal sowie die die englischen Zweitligisten Hull City und Blackburn Rovers.

Der 23-Jährige kann in der Offensive variabel eingesetzt werden, fühlt sich trotz eines starken linken Fußes aber auf dem rechten Flügel am wohlsten. Weil Benhattabs Vertrag in Nantes noch bis 2028 läuft, würde eine Ablöse fällig, die aber unter den fünf Millionen Euro liegen dürfte, für die Reims den 1,70 Meter großen Franko-Algerier per Kaufoption fest verpflichten könnte. Von dieser Möglichkeit wird Reims allerdings aller Voraussicht nach keinen Gebrauch machen.

Inwieweit Hannover einen konkreten Vorstoß unternimmt, bleibt freilich auch abzuwarten und könnte maßgeblich von der künftigen Klassenzugehörigkeit abhängen.

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