Hannover 96: Gedanken an Kofi Amoako

Chancen beim gebürtigen Hannoveraner wohl gering

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 13.10.26 | 07:06
© IMAGO / Eibner

In Hamburg erst mit einem Kurzeinsatz: Kofi Amoako. © IMAGO / Eibner

Nach dem völlig missratenen Einstand beim 1. FC Magdeburg (0:3) trifft Sandro Wagner bei seiner Heimpremiere als Trainer von Hannover 96 am Samstagabend auf den FC St. Pauli. Dann benötigen die Roten schon zwingend einen Sieg, sollen die eigentlich angepeilten und aktuell schon sieben Punkte entfernten Aufstiegsränge zumindest einigermaßen in Sichtweite bleiben.

Geht es gegen die Kiezkicker erneut schief, müsste 96 erst einmal den Fokus darauf legen, nicht im hinteren Tabellendrittel hängen zu bleiben. Fortuna Düsseldorf, in die vergangene Saison auch mit Aufstiegsambitionen gestartet und am Ende in der 3. Liga gelandet, dient als warnendes Beispiel.

Noch freilich ist in Hannover trotz der bisher mauen Ausbeute von nur zwei Siegen an den ersten sieben Spieltagen der Glaube daran vorhanden, eine gute Rolle spielen zu können. Bis Weihnachten soll nun erst einmal der Rückstand nach oben verkürzt werden, bevor die Wintertransferperiode die Chance bietet, an der einen oder anderen Stelle nachzubessern. Zwei bis drei Neuzugänge sollen im Januar möglich sein, wenn bis dahin eine ordentliche Perspektive nach oben geschaffen wird.

Amoako mit der Aussicht auf mehr Spielzeit

Laut Informationen der Bild soll auch schon eine Liste mit potentiellen Winter-Verstärkungen existieren, auf der offenbar unter anderem Kofi Amoako steht. Der 21-Jährige könnte das bislang nicht überzeugende Mittelfeldzentrum beleben, wird aber nach dem Kreuzbandriss von Nicolai Remberg wohl auch beim Hamburger SV gebraucht. Nach seinem knapp zwei Millionen Euro teuren Wechsel von Dynamo Dresden in die Hansestadt kam der gebürtige Hannoveraner, der von 2016 bis 2019 im 96-Nachwuchs spielte, erst am vergangenen Wochenende beim Hamburger 3:2-Sieg bei der TSG Hoffenheim zu einem kurzen Debüt, dürfte in den nächsten Wochen aber mehr Spielanteile erhalten.

Noch haben die 96-Verantwortlichen denn auch keinen Kontakt zu Amoako aufgenommen und werden erst einmal die weitere Entwicklung in Hamburg abwarten. Aktuell scheinen die Chancen, dass Amoako im Winter verfügbar ist, aber eher gering.

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