Hannover 96: Husseyn Chakroun tankt Selbstvertrauen

Drei Treffer im Nationaltrikot

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 02.10.26 | 07:39
© IMAGO / Jan Huebner

Drei Einsätze in dieser Saison: Husseyn Chakroun. © IMAGO / Jan Huebner

Seit seinem Amtsantritt unmittelbar zu Beginn der Länderspielpause hat Sandro Wagner bei Hannover 96 für einen spürbar frischen Wind und ein gewisses Maß an Aufbruchstimmung gesorgt, die natürlich auf der Probe steht, wenn es für den neuen 96-Coach am 10. Oktober im nicht einfachen Auswärtsspiel beim 1. FC Magdeburg erstmals um Punkte geht.

Am morgigen Samstag steht für 96 aber erst einmal ein Testspiel gegen den SC Verl auf dem Programm, das Wagner sicherlich dazu nutzen wird, sich weitere Eindrücke zu verschaffen. Nicht dabei sein wird dann allerdings Husseyn Chakroun, der aktuell bei der Nationalmannschaft des Libanon weilt und erst in der neuen Woche nach Hannover zurückkehren wird – mit gestärktem Selbstvertrauen.

Fünf Tore in fünf Länderspielen

Am Sonntag steht für den Libanon gegen Kirgisistan zwar noch ein weiterer Test an, doch bereits das erste Freundschaftsspiel der aktuellen Abstellungsperiode hat Chakroun in eigener Sache hervorragend genutzt. Mit einem lupenreinen Hattrick brachte der 96-Profi die libanesische Auswahl gegen die Malediven schon im ersten Durchgang mit 3:0 in Führung und durfte dann bereits zur Pause in der Kabine bleiben. Gegen Kirgisistan ist mit Chakroun, der nun nach fünf A-Länderspielen auf die stolze Bilanz von fünf Toren zurückblicken kann, indes wieder von Anfang an zu rechnen.

96-Trainer Wagner ist Chakrouns Sahnetag sicherlich nicht entgangen. Beim 2:1-Sieg gegen den VfL Bochum vor der Länderspielpause blieb der 21-Jährige allerdings die gesamten 90 Minuten auf der Bank und durfte nach einem wegen einer Schulterblessur verspäteten Saisonstart bei drei Einsätzen erst ein Mal von Beginn an ran.

Ob der gebürtige Hannoveraner, der im Offensivbereich variabel einsetzbar ist, in den nächsten Wochen auf bedeutend mehr Spielzeit kommt, bleibt auch wegen der großen Konkurrenz etwa mit Lars Gindorf, Marcel Hartel und Emir Sahiti abzuwarten. Auch mit Blick auf einen auslaufenden Vertrag steht Chakroun in jedem Fall vor einer entscheidenden Phase.

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