Hannover 96: Im Werben um Marcus Mathisen vorne?
Däne kann den 1. FC Magdeburg ablösefrei verlassen
Bei mehreren Klubs auf dem Wunschzettel: Marcus Mathisen. © IMAGO / Christian Schroedter
Nach den obligatorischen Untersuchungen und Leistungstests bittet Christian Titz am Donnerstag zum Trainingsauftakt bei Hannover 96. Mit Jean Hugonet (1. FC Magdeburg) und Yunus Ünal (Hertha BSC U19) kann der Trainer der Niedersachsen dann die beiden bisher kommunizierten Neuzugänge begrüßen, ebenso den dem Vernehmen nach fest eingeplanten Leih-Rückkehrer Lars Gindorf (Alemannia Aachen) und den per Kaufoption vom KAA Gent fest verpflichteten Daisuke Yokota.
Hinter Yokotas Verbleib steht allerdings durchaus noch ein Fragezeichen, würde der Japaner doch offenbar gerne den nächsten Karriereschritt gehen und 96 wäre auch zu einem Verkauf bereit, wenn eine signifikant höhere Ablöse als die nach Gent überwiesenen zwei Millionen Euro erzielt werden kann.
Darüber hinaus gibt es noch einige weitere Personalien zu klären. Etwa die Zukunft der zuletzt ebenfalls verliehenen Jannik Rochelt (Arminia Bielefeld) und Jonas Sterner (Dynamo Dresden), die bei ihren Leihklubs bleiben könnten bzw. im Falle von Sterner mit ziemlicher Sicherheit bleiben werden.
96 und St. Pauli im Vorteil?
Weitere Neuzugänge sind zudem sicherlich in Planung. Ganz oben auf der Prioritätenliste steht die Verpflichtung einer neuen Nummer eins. Nachdem sich eine erneute Ausleihe von Nahuel Noll zerschlagen hat und der letztjährige 96-Schlussmann künftig wohl erstklassig das Tor des SC Paderborn hüten wird, fällt die Entscheidung offenbar zwischen Matheo Raab (1. FC Union Berlin) und dem nach dem Abstieg mit Fortuna Düsseldorf ab dem 1. Juli vertragslosen Florian Kastenmeier.
Für die Abwehrreihe scheint 96 unterdessen den Blick nach der Verpflichtung von Hugonet ein weiteres Mal zum 1. FC Magdeburg zu richten. Denn wie die Kieler Nachrichten vermelden, mischen auch die Roten im Werben um Marcus Mathisen mit, den 96-Coach Titz vor zwei Jahren schon vom SV Wehen Wiesbaden zum Hannoveraner Ligarivalen geholt hat.
Magdeburg würde Mathisen gerne halten, doch auch Hertha BSC, der FC St. Pauli, Holstein Kiel und eben Hannover sollen um den 30 Jahre alten Dänen buhlen, der dank seines am 30. Juni auslaufenden Vertrages ablösefrei ist. Wie St. Pauli soll auch 96 dazu bereit sein, für Mathisen tief in die Tasche zu greifen, weshalb beiden Vereinen im Vergleich zu Hertha BSC, Kiel und Magdeburg die besseren Karten zugeschrieben werden. Wann eine Entscheidung fällt, ist aber noch offen.
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