Hannover 96: Loïc Favé als heißer Kandidat für die Titz-Nachfolge
Weitere Trainernamen machen die Runde
Gibt in Hamburg auf dem Trainingsplatz die Richtung vor: Loïc Favé. © IMAGO / Oliver Ruhnke
Der Samstag nach der 1:2-Niederlage beim 1. FC Nürnberg ist bei Hannover 96 zumindest nach außen hin ereignislos verlaufen. Hinter den Kulissen aber standen zahlreiche Gespräche an, bei denen sich nicht alles, aber sehr vieles um die Personalie Christian Titz gedreht haben dürfte. Nachdem Geschäftsführer Jonas Boldt nach der erneuten Enttäuschung in Nürnberg eine offene Analyse angedeutet hatte, steht weiterhin ein sofortiger Trainerwechsel noch vor dem Heimspiel am nächsten Sonntag gegen den VfL Bochum im Raum.
Zwar ist auch denkbar, dass Titz gegen Bochum noch eine dann letzte Chance erhält und gegebenenfalls die anschließende Länderspielpause zur Kurskorrektur auf dem Trainerposten genutzt wird, doch weil offenkundig längst nicht mehr jeder in Hannover davon überzeugt ist, mit dem 55-Jährigen dauerhaft Erfolg haben zu können, würde es nicht überraschen, wenn direkt die Reißleine gezogen wird.
Mitch Kniat wohl keine Option mehr
Dazu passend machen längst verschiedene Namen möglicher Titz-Nachfolger die Runde, von denen einige aber wohl auch schon wieder gestrichen werden können. Lukas Kwasniok, in der Vergangenheit Thema bei 96, ist laut der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung ebenso kein Kandidat mehr wie Mitch Kniat, mit dem es aber Kontakt gegeben haben soll.
Sandro Wagner und Klublegende Steven Cherundolo werden gehandelt, ebenso die in der vergangenen Saison noch in der Bundesliga tätigen Ole Werner, Horst Steffen und Alexander Blessin sowie als mögliche Interimslösung mit Lars Barlemann der Trainer der U23.
Im Profibereich noch nicht in der ersten Reihe gearbeitet hat Loïc Favé, der aber in der Branche einen exzellenten Ruf genießt und aktuell als Co-Trainer des Hamburger SV fungiert. Der 33-Jährige soll laut der Neuen Presse ein heißer Kandidat sein und wäre schon alleine wegen seines Alters ein Gegenentwurf zu Titz, den Boldt zudem aus gemeinsamer Zeit beim HSV kennt.
Zunächst freilich steht eine Entscheidung in der Personalie Titz an, die nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen sollte.
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