Hannover 96: Neuzugänge im Winter nicht ausgeschlossen

Bis zu zehn Spieler könnten gehen

Andre Hoffmann

Andre Hoffmann (l.) gehört zu den Spielern mit eher fraglicher Perspektive © Imago

Gerade auf den Außenverteidigerpositionen sucht Trainer Daniel Stendel noch nach der optimalen Besetzung, doch ansonsten hat sich bei Hannover 96 an den ersten zwölf Spieltagen ein relativ enger Kreis an Spielern herauskristallisiert, die sich Woche für Woche Chancen auf Einsätze in der Startelf oder zumindest auf einen Platz im Kader machen dürfen.

Fünf Talente und fünf Profis ohne große Perspektive

Im 34 Profis umfassenden Aufgebot der Niedersachsen gibt es indes auch eine Reihe von Spielern, die nahezu chancenlos sind und die 96 in der Winterpause gerne abgeben würde. Dazu gehören die Talente Vladimir Rankovic, Mike-Steven Bähre, Tim Dierßen, Valmir Sulejmani und Maurice Hirsch, die allesamt vergeblich auf den Durchbruch warten und kaum Einsatzzeiten bekommen werden.

Ähnlich sieht es beim in der Winterpause für 1,5 Millionen Euro vom TSV 1860 München gekommenen Marius Wolf aus, der lediglich in der zweiten Mannschaft zum Zug kommt, dort aber in sechs Einsätzen noch nicht getroffen hat. Wolf gehört wie Andre Hoffmann, Babacar Gueye, Florian Hübner und Charlison Benschop zur Riege der schon etablierten Profis, die in Hannover aber offenbar auch keine große Perspektive mehr haben.

Martin Bader schließt nichts aus

„Wir müssen bei dem ein oder anderen darüber nachdenken, ob sie nicht woanders mehr Spielpraxis bekommen“, äußert sich Geschäftsführer Martin Bader in Bild zwar recht diplomatisch, doch klar ist, dass die 96er versuchen werden, ihren Kader im Winter deutlich zu verkleinern.

Wir müssen nichts machen. (Martin Bader)

Und wenn das gelingen sollte, ist im Gegenzug nicht ausgeschlossen, dass auch noch Verstärkung für das Aufstiegsrennen kommt: „Wir müssen nichts machen. Aber wenn es Sinn macht und sich die Möglichkeit ergibt… Stand: jetzt haben wir im Kader alle Variations-Möglichkeiten“, vertraut Bader zwar grundsätzlich dem vorhandenen Aufgebot, hält sich aber dennoch eine Hintertür für Winter-Transfers offen.