Hannover 96: Wird Johannes Schenk die neue Nummer eins?
Gerüchte um den Schlussmann von Preußen Münster
Kandidat bei 96: Johannes Schenk. © IMAGO / Revierfoto
Seit mittlerweile fünf Tagen arbeitet Hannover 96 in der Vorbereitung auf die neue Saison hin, in der ein neuer Anlauf in Richtung Bundesliga gestartet werden soll, nachdem zuletzt der Aufstieg knapp verpasst wurde. Mit welchem Personal Trainer Christian Titz das große Ziel erreichen soll, ist aber zu größeren Teilen noch offen, sind doch nach wie vor Jean Hugonet (1. FC Magdeburg) und Yunus Ünal (Hertha BSC U19) die einzigen externen Neuzugänge.
Bekannt ist zudem, dass sich 96 mit Christopher Olivier verstärken möchte, der selbst auch gerne in die niedersächsische Landeshauptstadt wechseln würde. Doch noch ist in den Gesprächen zwischen den 96-Verantwortlichen und dem VfB Stuttgart noch kein Durchbruch gelungen. Die Chancen sind aber wohl intakt, dass nach einer Einigung mit dem österreichischen Rechtsverteidiger selbst auch mit den Schwaben ein gemeinsamer Nenner gefunden wird.
Kastenmeier, Raab – oder doch Schenk?
Ungeklärt ist weiterhin auch die Frage nach der künftigen Nummer eins, nachdem der zuletzt von der TSG 1899 Hoffenheim ausgeliehene Nahuel Noll künftig im Bundesliga-Tor des SC Paderborn stehen wird.
Mit Florian Kastenmeier, dessen Vertrag bei Fortuna Düsseldorf am heutigen Dienstag ausläuft, und dem noch an den 1. FC Union Berlin gebundenen Matheo Raab wurden zuletzt vor allem zwei Kandidaten für das 96-Tor heiß gehandelt. Nicht ausgeschlossen indes, dass die Hannoveraner Verantwortlichen um Geschäftsführer Jonas Boldt für eine andere Option entscheiden.
So berichtet Bild von sich verdichtenden Gerüchten um einen Wechsel von Johannes Schenk von Preußen Münster nach Hannover. Der 23-Jährige hat trotz des Münsteraner Abstieges persönlich eine gute Saison gespielt und dürfte grundsätzlich für mehrere Klubs interessant sein, besitzt allerdings noch einen Vertrag bis 2028 und wäre dementsprechend ablösepflichtig – im Gegensatz zu Kastenmeier, der mit einem zu erwartenden Handgeld aber dennoch nicht zwingend eine deutlich günstigere Lösung wäre.
Klar dürfte in jedem Fall sein, dass gerade Trainer Titz daran gelegen ist, die Torwartfrage möglichst bald zu klären, um die neue Nummer eins frühzeitig ins Spiel integrieren zu können.
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