Hertha BSC: Hyun-seok Hong und Gustaf Nilsson als Last-Minute-Verstärkungen?
Transfers müssen noch finalisiert werden
Schon länger im Gespräch: Gustaf Nilsson. © IMAGO / TT
Auch wenn der 1. FC Nürnberg mit seinem 4:1-Sieg gegen Arminia Bielefeld am Samstagabend wieder vorbeigezogen ist und Hertha BSC die Tabellenführung abgejagt hat, kann man in Berlin mit dem Saisonstart sehr zufrieden sein. Drei Siege an den ersten drei Spieltagen sowie der Einzug in die zweite Pokalrunde stellen eine perfekte Zwischenbilanz dar, mit der in einer von Skepsis geprägten Vorbereitung nicht unbedingt zu rechnen war.
Diese Skepsis war auch darauf zurückzuführen, dass der Berliner Kader jede Menge Qualität verloren hat, Neuzugänge aber lange auf sich warten ließen. Inzwischen stehen mit dem vom FC Augsburg fest verpflichteten Mads Pedersen sowie mit den Leihspielern Oluwaseun Adewumi (FC Burnley) und Farid Alfa-Ruprecht (Bayer Leverkusen) zwar drei Neue im Aufgebot von Trainer Stefan Leitl, der darüber hinaus aber noch auf zwei weitere Verstärkungen hofft – und diese bis zum Transferschluss am Dienstag wohl auch bekommen wird.
Hong und Nilsson wollen kommen
Nachdem noch am Samstag der Name Dzenis Burnic im Hertha-Umfeld aufgetaucht ist, berichtet Bild nun von zwei anderen, offenbar sehr konkreten Spuren. Die Alte Dame hat demnach sehr gute Karten sowohl bei Hyun-seok Hong vom 1. FSV Mainz 05 als auch bei Gustaf Nilsson vom Club Brügge. Beide Akteure sollen mehrere Angebote vorliegen, sich aber nun für einen Wechsel nach Berlin entschieden haben.
Während der 27 Jahre alte Koreaner das zentrale Mittelfeld verstärken könnte, wäre der zwei Jahre ältere Schwede möglicherweise der für das Sturmzentrum gesuchte Knipser. Bei beiden Nationalspielern könnten aufgrund noch bis 2028 laufender Verträge bei ihren Stammvereinen, dort aber nicht wirklich vorhandener Perspektiven, auch Leihgeschäfte möglich sein.
Noch bleibt aber abzuwarten, ob die beiden Verpflichtungen über die Bühne gehen. Aktuell ist die Hertha-Chefetage am Zug und muss wohl nicht zuletzt in wirtschaftlicher Hinsicht noch grünes Licht geben.
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