Holstein Kiel: Werner im Wartestand

Trainer-Prüfung weiter aufgeschoben

Ole Werner von Holstein Kiel

Ole Werner hat als Trainer den Ernstfall schon erlebt. ©Imago images/Pressefoto Baumann

Ole Werner hat als Trainer von Holsten Kiel bereits einiges mitgemacht. Er kam zunächst als Interimstrainer ans Ruder, übernahm die „Störche“ in ordentlicher Schieflage, erarbeitete sich dann das Recht, bis auf weiteres im Amt bleiben zu dürfen. Nebenbei absolvierte er weiter den Fußballlehrer-Kurs des DFB.

Videokonferenz statt Prüfungsstress

Dieser ist nun wie der gesamte Fußballbetrieb aber auf Eis gelegt, eigentlich hätten die Urkunden im März vergeben werden sollen. Werner muss wie die anderen Teilnehmer also auf seine Lizenz warten. Es fehlt nur noch ein Schritt – die Prüfung.

„Insofern geht es eigentlich nur noch darum, jetzt mal einen Prüfungstermin zu finden. Aktuell ist das schwierig und genauso wie mit allen anderen Dingen konkret nicht planbar“, so das Trainer-Talent auf dem Youtube-Kanal der KSV.

Stattdessen trifft der 31-Jährige sich einmal in der Woche per Videokonferenz mit den „Mitschülern“, zu denen auch KSC-Trainer Christian Eichner gehört. Der Ex-Profi kam ähnlich wie Werner zunächst als Interimstrainer anstelle seiner Vorgängers Alois Schwartz auf den Chefsessel.

Beide hatten in den letzten Wochen einige Zeit, zumindest an der Theorie für die Prüfung zu feilen, da sie wie ihre Spieler ins Home Office verbannt waren. Das ist nun vorbei, doch für die praktischen Inhalte ihres Examen können die beiden trotzdem nicht üben.

Momentan darf nur in Kleingruppen von maximal fünf Spielern trainiert werden, die Prüfungsthemen ließen sich aber nur in voller Mannschaftsstärke darstellen.