HSV: Saisonstart ohne David Kinsombi?

Neuzugang erleidet Muskelverletzung

David Kinsombi vom HSV

Erneut im Pech: David Kinsombi kam gerade aus einer schweren Verletzung. ©Imago images/Michael Schwarz

Nach dem 8:0 gegen den Meiendorfer SV hat der Hamburger SV auch das zweite Testspiel der laufenden Saisonvorbereitung klar gewonnen. Beim TSV Buchholz 08 feierte die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking einen 13:1-Kantersieg.

Neuzugang Lukas Hinterseer eröffnete nach elf Minuten den Torreigen. Bakery Jatta und Adrian Fein erhöhten dann bis zur Pause auf 5:0, ehe im zweiten Durchgang Bobby Wood (3), Sonny Kittel (2), Manuel Wintzheimer, Khaled Narey und Aaron Hunt erhöhten. Erst in der Schlussminute gelang dem Oberligisten per Elfmeter von Milaim Buzhala der Ehrentreffer.

Trainer Hecking, der insgesamt 23 Akteure einsetzte, zeigte sich auf der vereinseigenen Webseite mit der Leistung seines Teams zufrieden: „Wir sind von Anfang an ein hohes Tempo gegangen. Gerade in der ersten Halbzeit haben wir es sehr gut gemacht. Im zweiten Durchgang haben wir viele weitere Tore erzielt und uns Selbstvertrauen geholt. Insgesamt war es ein runder Auftritt.“ 

Kinsombi verletzt sich in der ersten Aktion

Bitter allerdings aus HSV-Sicht war die verletzungsbedingte Auswechslung von David Kinsombi nach nur zwei Minuten. Der Neuzugang von Holstein Kiel erlitt bei seinem ersten Pass eine Oberschenkelblessur und konnte nicht weiterspielen.

Am Abend teilte der HSV via Twitter mit, dass Kinsombi eine muskuläre Verletzung im rechten Oberschenkel erlitten hat, deren Schwere im Moment noch nicht klar ist. Von der genauen Diagnose dürfte abhängen, ob der 23-Jährige den Saisonauftakt Ende Juli gegen Darmstadt 98 schon abhaken muss. Im Falle eines Muskelfaserrisses oder einer sogar schlimmeren Verletzung, müsste Kinsombi den Auftakt wohl als Zuschauer verfolgen.

Kinsombi, der sich zu Beginn des Jahres in der Kieler Wintervorbereitung einen Schienbeinbruch zugezogen hat, wird nun erst einmal auch in Hamburg weiter vom Pech verfolgt, wenngleich noch die Hoffnung vorhanden ist, dass es sich um keine schwerwiegende Verletzung handelt.