Jahn Regensburg: Wie geht es mit Hyseni weiter?

Stürmer bislang ohne Chance beim SSV

Haris Hyseni beim SSV Jahn Regensburg.

Kann sich weiterhin nur über das Training empfehlen: Haris Hyseni. ©Imago/Eibner

Die letzte Partie vor der Winterpause war bezeichnend für die Situation von Haris Hyseni beim SSV. Jahn Regensburg musste am 22. Dezember gegen Ingolstadt ohne die sonst gesetzten Stürmer Sargis Adamyan und Marco Grüttner auskommen, eine Chance also für Angreifer aus der zweiten Reihe, wie Haris Hyseni.

Weiterhin engagiert

Der 26-Jährige schoss seine Tore in der Hinrunde bei der zweiten Mannschaft des SSV, sieben an der Zahl in ebenso vielen Partien. Im Training mit den Profis gab und gibt Hyseni auch aktuell weiterhin Vollgas, um sich für die Zweitliga-Elf zu empfehlen.

Gegen Ingolstadt stand Hyseni allerdings nicht im Kader. Seine Situation änderte sich auch während der Wintervorbereitung nicht grundlegend. Durfte Hyseni beim Test gegen Großaspach noch ran, kam er beim jüngsten Testspiel gegen Ingolstadt (0:5), in dem Coach Achim Beierlorzer viel durchwechselte, nicht mehr zum Einsatz.

Abschied möglich

Wie plant der SSV also mit dem großen Mittelstürmer, der auch in der vergangenen Spielzeit bei seiner Leihe in Meppen eine eher unglückliche Saison erlebte? Von Seiten des Vereins gab es zumindest keine Äußerungen, Hyseni abzugeben. Der Spieler selbst ist verständlicherweise mit seiner Situation unzufrieden – ein Abschied im Winter ist daher nicht ausgeschlossen.

Hysenis Berater Björn Krohn erklärte auf Liga-Zwei.de-Nachfrage: „Natürlich machen wir uns aufgrund der geringen Spielzeit Gedanken über einen Vereinswechsel und führen Gespräche im In- und Ausland. Ein solcher Wechsel muss allerdings Sinn machen.“

Konkret soll es sich bei den Interessenten um englische Vereine handeln. Seiner Spielweise käme der Fußball auf der Insel jedenfalls entgegen. Hyseni kann sowohl knipsen, aber auch als Anspielstation agieren.Steine würde Regensburg dem Angreifer bei einem Angebot wohl nicht in den Weg legen.

Nicht ausgeschlossen also, dass bis zum Ende der Winter-Transferperiode am kommenden Donnerstag noch etwas passiert. Für die zweite Mannschaft des SSV wöge der Verlust schwerer. Mit dem Abgang Hysenis würde sie auf Platz vier der Bayernliga Süd liegend ihren effektivsten Torschützen verlieren.