KSC: Was wurde aus den Abgängen 2019?

Martin Stoll, Tim Kircher & Co.

MArtin Stoll beim KSC

Martin Stoll gibt seine Erfahrung jetzt an kommende Generationen weiter. ©Imago images/Sportfoto Rudel

Der KSC hat seine Aufstiegsmannschaft im Grunde komplett zusammenhalten können. Insgesamt verzeichneten die Karlsruher sieben Abgänge in diesem Sommer, keiner war Leistungsträger.

Einer jedoch war dennoch Publikumsliebling: Martin Stoll. Der Verteidiger war schon in der Jugend beim KSC, spielte dann in seiner Profi-Laufbahn insgesamt 13 Jahre für die erste Mannschaft. Kein Wunder das so einer nicht einfach geht.

Handwerkszeug für Fußballer

Mit 36 Jahren entschied der Abwehrrecke, dass es gut ist, und hängte die Schuhe an den Nagel. Auf dem Fußballplatz steht er dennoch regelmäßig, denn er ist Trainer der U16. Wo? Natürlich beim KSC.

Ich versuche viermal die Woche den jungen Kickern das Handwerkszeug eines Fußballers bei- bzw. näherzubringen., beschreibt der Mann mit den 134 Zweitligaspielen gegenüber Liga-Zwei.de seine Aufgabe recht bescheiden.

Die Arbeit mit den Talenten gefällt ihm gut, verrät er uns. Den ehemaligen Mitspielern traut er übrigens eine ruhige Saison zu. „Ich denke, der KSC wird einen guten sicheren Mittelfeldplatz in der 2. Bundesliga belegen.“

Dominik Stroh-Engel von Unterhaching

Dominik Stroh-Engel ist bei Unterhaching endlich wieder als Torjäger gefragt. ©Imago images/Oryk HAIST

Die übrigen Abgänge:

Tim Kircher
Der Außenverteidiger aus der KSC-Jugend wurde an Carl Zeiss Jena in die 3. Liga verliehen, um mehr Spielpraxis zu bekommen. Die Rechnung ging bis zum 11. Spieltag auf. Dann kam ein Trainerwechsel, seitdem der 20-Jährige in vier Spielen nur noch zwei Minuten ran durfte.

Marin Sverko
Der beim KSC ausgebildete Außenverteidiger war in der letzten Saison von Mainz 05 ausgeliehen und kehrte dorthin zurück. In der U23 ist er Stammspieler und liegt mit der Mannschaft auf einem guten sechsten Platz.

Dominik Stroh-Engel
Der Angreifer, der in Karlsruhe schon länger keine Rolle mehr spielte, wurde spät in der Transferphase zu Unterhaching abgegeben. Beim Drittligisten lief er bisher zehnmal auf und erzielte drei Tore.

Sercan Sararer
Der Offensivmann war im letzten Dezember aus der Vereinslosigkeit geholt wurden. Durch Verletzungsprobleme fand er im Sommer keinen neuen Verein, ist daher auch aktuell wieder ohne Klub.

Alexander Siebeck
Den Mittelfeldspieler hatte Karlsruhe schon in den letzten Jahren zweimal verliehen. Jetzt wurde er fest zum Berliner AK transferiert. Beim Regionalligisten ist er Stammspieler.

Valentino Vujinovic
Für den jungen Stürmer brachte eine Leihe zum FSV Frankfurt in der letzten Rückrunde nicht die erhoffte Spielpraxis. Im Sommer entschied er sich zu einem festen Wechsel nach Luxemburg. Bei Erstligist Differdingen kommt er meistens von der Bank, erzielte aber schon zwei Tore für den Tabellenvierten.