KSC: Wohl kein neuer Stürmer bis zum Winter
Kein Vertrag für Enzo Crivelli
Direktor Profifußball Timon Pauls (l.) und Geschäftsführer Mario Eggimann. © IMAGO / Eibner
Mit dem Auswärtsspiel am Sonntag beim FC St. Pauli endet für den Karlsruher SC die Länderspielpause, in der die Badener mit einem 2:1-Sieg im Testspiel beim SV Wehen Wiesbaden zumindest etwas Selbstvertrauen tanken konnten, nachdem einem Auftaktsieg am ersten Spieltag gegen Arminia Bielefeld (2:1) nur noch magere zwei Punkte aus fünf Spielen gefolgt waren.
Am Millerntor geht es für den KSC nun darum, den Negativtrend zu stoppen und zu verhindern, im Tabellenkeller hängen zu bleiben. Verzichten muss Trainer Maximilian Senft allerdings voraussichtlich auf die verletzten Heliton und Moritz Broschinski.
Ein Ersatz für letzteren, dessen Sprunggelenks-OP eine Zwangspause voraussichtlich bis Weihnachten zur Folge hat, ist bislang nicht verpflichtet worden. Der zehn Tage lang im Training getestete Enzo Crivelli, der als vereinsloer Profi auch außerhalb der Transferzeiten unter Vertrag hätte genommen werden dürfen, ist nun unverrichteter Dinge wieder abgereist.
Neuer Stürmer im Januar?
„Wir haben uns zusammengesetzt, die Trainingseindrücke von Enzo in Ruhe ausgewertet und intensiv ausgetauscht, ob eine feste Verpflichtung Sinn für uns ergibt. Unter Berücksichtigung aller für uns wichtigen Parameter haben wir uns gegen einen Transfer entschieden“, erklärte Direktor Profifußball Timon Pauls auf der Vereinshomepage den Verzicht auf den 31 Jahre alten Angreifer, der auch im Test gegen Wehen Wiesbaden zum Einsatz gekommen war.
Mit Shio Fukuda und Louey Ben Farhat stehen damit weiter nur zwei Angreifer zur Auswahl, mit den Talenten John Davis Meyer und Eymen Laghrissials Backups. Weil der bereits an den SC Freiburg verkaufte und aktuell nur zurückgeliehene Ben Farhat sich im Winter endgültig in Richtung Breisgau verabschieden könnte, haben die Karlsruher Verantwortlichen den Stürmermarkt mit Blick auf Januar aber sicherlich weiter im Fokus. Bis dahin muss aber wohl das vorhandene Personal die bislang ausbaufähige Quote von sechs Toren in sechs Spielen verbessern.
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