SSV Jahn Regensburg: Oliver Hein spielt sich fest

Routinier erhält den Vorzug vor Benedikt Saller

Olive Hein im Laufduell mit Hee-Chan Hwang

Zweimal in Folge über 90 Minuten im Einsatz: Oliver Hein (l.) © Imago/Jan Huebner

Spielerisch war der Auftritt zwar nur bedingt überzeugend, doch mit einer Energieleistung hat der SSV Jahn Regensburg den Hamburger SV am gestrigen Sonntag mit 2:1 bezwungen und damit auch sein kleines Tief mit nur einem Punkt aus den letzten drei torlosen Spielen beendet. Mit nun 33 Punkten haben die Oberpfälzer beste Chancen auf ein entspanntes Saisonende, benötigen aber zur absoluten Sicherheit noch einige Zähler.

Dazu, dass diese möglichst bald auf das Jahn-Konto gelangen, will auch Oliver Hein seinen Teil beitragen. Der 28-Jährige, der vergangene Woche beim torlosen Unentschieden bei Dynamo Dresden erstmals seit Februar 2017 wieder in der Startelf stand und den gelbgesperrten Benedikt Saller vertrat, hat sich erst einmal auf der rechten Abwehrseite festgespielt.

Saller nur auf der Bank

Obwohl Saller, der an 20 der ersten 22 Spieltage von Anfang an auflief, gegen den HSV wieder zur Verfügung stand, erhielt Hein den Vorzug und enttäuschte Trainer Achim Beierlorzer nicht. Der Routinier ließ den südkoreanischen Nationalspieler Hee-Chan Hwang nicht zur Entfaltung kommen und setzte zumindest sporadisch Offensivakzente.

Damit hat Hein die nach seinen schweren Verletzungen durchaus vorhandenen Zweifel erst einmal ausgeräumt und deutlich gemacht, in der 2. Bundesliga nach wie vor eine gute Rolle spielen zu können. Es wäre nun überraschend, würde Coach Beierlorzer am Samstag beim 1. FC Heidenheim auf Hein verzichten, der natürlich auch als Identifikationsfigur einen besonderen Wert für das Team besitzt.

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