VfB Stuttgart: Vierkampf um die beiden Plätze im Angriff

Nicolas Gonzalez mit guten Karten

Nicolas Gonzalez (m.) gegen Bochum.

Nicolas Gonzalez (m.) betrieb zuletzt reichlich Eigenwerbung. ©imago images/MIS

Mit den Auftritten seiner Mannschaft beim Drei-Ligen-Cup gegen die SG Sonnenhof Großaspach (0:1) und den österreichischen Zweitligisten Austria Lustenau (2:2, 4:2 i.E.) war Tim Walter nicht zufrieden und fand anschließend entsprechend deutliche Worte. Wenn es am Samstag im Spiel bei Jahn Regensburg wieder ernst wird, darf man aber nicht nur deshalb davon ausgehen, dass der VfB Stuttgart wieder ein anderes Gesicht zeigen wird.

Schließlich kann sich dank des breiten und kurz vor Transferschluss mit Philipp Förster nochmal verstärkten Kaders kaum ein Spieler seines Platzes sicher sein. Das gilt insbesondere im Angriff, wo nach dem Ausfall von Sasa Kalajdzic mit Mario Gomez, Hamadi Al Ghaddioui, Nicolas Gonzalez und Silas Wamangituka vier Akteure um in der Regel zwei Plätze kämpfen.

Zwar ist grundsätzlich auch eine andere Grundordnung wie etwa das gegen Lustenau praktizierte 4-3-3 oder wie am zweiten Spieltag in Heidenheim ein 4-3-2-1 möglich, doch in den meisten Fällen setzt Coach Walter auf ein 4-4-2 mit Mittelfeldraute und Doppelspitze.

Gonzalez zweimal als Joker erfolgreich

Während im Mittelfeld Neuzugang Förster den ohnehin großen Konkurrenzkampf weiter befeuert, hat im Angriff zuletzt vor allem Nicolas Gonzalez mit zwei Jokertoren in den drei Einsätzen seit seiner Rückkehr vom Gewinn der Panamerika-Spiele Eigenwerbung betrieben. Gegen St. Pauli (2:1) und Bochum (2:1) traf Gonzalez jeweils als Joker entscheidend, hatte bei seinem zwischenzeitlichen Startelfeinsatz in Aue (0:0) aber auch noch Luft nach oben.

Dennoch hat der 21-Jährige, der nun beim 3:1-Sieg der argentinischen U23 über Kolumbien mit einem Treffer weiteres Selbstvertrauen tankte, beim Spiel in Regensburg wohl keine schlechten Karten. Gonzalez wäre als Sturmpartner von Wamangituka vorstellbar, der vor der Länderspielpause gegen Bochum den deutlich besseren Eindruck hinterlassen hat als Al Ghaddioui.

Aber auch Mario Gomez, der gegen Lustenau traf, ist nach auskurierten muskulären Problemen wieder eine Alternative für die Startelf und könnte neben Gonzalez oder auch Wamangituka beginnen. Klar ist aktuell aber nur, dass Coach Walter im Sturm über eine Auswahl verfügt, die die meisten anderen Zweitliga-Trainer gerne hätten. Noch aber gilt es das Pärchen zu finden, das am besten harmoniert.

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