VfL Bochum: Auftaktpleite unterstreicht Uwe Röslers Wunsch nach weiterer Verstärkung

Vor dem Gastspiel in Braunschweig schon unter Druck

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Samstag, 08.08.26 | 07:05
© IMAGO / Jan Huebner

Sieht noch Verstärkungsbedarf: Uwe Rösler. © IMAGO / Jan Huebner

Freitagabend, Flutlicht an der Castroper Straße und ein ausverkauftes Haus: die Voraussetzungen waren für den VfL Bochum eigentlich gut, doch anstatt erfolgreich in die neue Saison zu starten, verlor die Mannschaft von Trainer Uwe Rösler gegen Hertha BSC mit 0:1 und droht wie in der vergangenen Saison in den Startlöchern hängen zu bleiben.

Bis zur verheerenden Bilanz von nur drei Punkten aus den ersten acht Spielen, die im vergangenen Spieljahr bis zur Amtsübernahme von Rösler zu Buche standen, bestehen zwar noch ausreichend Gelegenheiten zu einer besseren Ausbeute, doch schon am kommenden Freitag zu Eintracht Braunschweig begleitet den VfL ein gewisses Maß an Druck.

Trotz der Niederlage war Rösler mit dem Auftreten seiner Mannschaft insbesondere im zweiten Durchgang nicht unzufrieden: „Das Chancenverhältnis war klar auf unserer Seite. Insofern hätten wir uns das Unentschieden trotz der schwierigen ersten Hälfte absolut verdient“, wird der VfL-Coach auf der Vereinshomepage zitiert, dürfte sich indes auch in seinem Wunsch nach weiteren Verstärkungen bestätigt gesehen haben.

Mittelfeldzentrum und offensive Außenbahn im Blick

Schon nach dem 0:0 bei der Generalprobe letzte Woche gegen Sheffield United hatte Rösler angemahnt, dass noch zwei weitere Neuzugänge nötig sind. Bedarf sieht der 57 Jahre alte Fußball-Lehrer offenbar vor allem noch im zentralen Mittelfeld und auf den offensiven Außenbahnen.

Während gegen Hertha BSC auf der Doppelsechs die Neuzugänge Jean-Manuel Mbom und Enis Cokaj noch reichlich Luft nach oben offenbarten, war beim eingewechselten Mats Pannewig der noch vorhandene Rückstand unverkennbar. Und auf den Flügeln waren Youngster Alessandro Crimaldi bei seinem Startelfdebüt in einem Pflichtspiel sowie Koji Miyoshi zwar bemüht, aber auch mit zu wenig Zug zum Tor ausgestattet. Den eingewechselten Gerrit Holtmann und Christian Rasmussen ist zwar auf Sicht mehr zuzutrauen als bei ihren Kurzeinsätzen, aber dennoch stünde dem Bochumer Kader ein zusätzlicher, torgefährlicher Flügelspieler nicht nur nach Ansicht Röslers gut zu Gesicht.

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