VfL Bochum: Langes Zittern aufgrund der löchrigen Defensive?

Nur zwei Teams ließen mehr Gegentore zu

Thomas Reis

Thomas Reis will und muss an der defensiven Stabilität seiner Mannschaft arbeiten. © imago images / Team 2

Nach zuvor sechs Unentschieden und immerhin drei Siegen hat es den VfL Bochum im letzten Spiel des Jahres erstmals im eigenen Stadion erwischt. Gegen Jahn Regensburg (2:3) kassierte der VfL am gestrigen Sonntag seine erste Heimpleite der Saison, womit die Mannschaft von Trainer Thomas Reis mit nur einem Punkt Vorsprung auf Relegationsplatz 16 und auch nur drei Zähler vor dem ersten direkten Abstiegsplatz überwintert.

Die Lage an der Castroper Straße bleibt somit angespannt, woran die schwachen Defensivleistungen großen Anteil haben. Gegen Regensburg kassierte der VfL seine Gegentore Nummer 32 bis 34 in dieser Saison – nur der SV Wehen Wiesbaden und der KSC haben noch mehr gegnerische Treffer zugelassen.

Und insbesondere die Art und Weise, wie Bochum seinen Gegnern schon vor Regensburg das Toreschießen ermöglicht, muss Fans und Verantwortlichen zwangsläufig Sorgen bereiten. Werden die Schwächen nicht abgestellt, dürfte dem VfL bei aller Offensivqualität ein langes Zittern im Frühjahr bevorstehen.

Thomas Reis lässt Wintertransfers offen

Trainer Thomas Reis nahm diesbezüglich gegenüber der Reviersport kein Blatt vor den Mund und machte deutlich, dass in Sachen Abwehrarbeit reichlich Arbeit wartet: „Ich mache es nicht an einzelnen Spieler fest, aber die Jungs wissen selbst, dass sie bei den Gegentoren nicht so verteidigt haben, wie es in der zweiten Liga sein muss. Es war zu leicht, gegen uns zu treffen. Wir verfallen immer wieder in alte Muster – das müssen wir 2020 abstellen.“

Ob ein neuer Abwehrspieler zu mehr Stabilität beitragen wird, ist unterdessen noch offen. „Ich vertraue unserem Kader. Wir müssen schauen, ob eine Neuverpflichtung Sinn ergeben würde“, wollte sich Reis nicht festlegen. Allerdings ist davon auszugehen, dass der VfL die Möglichkeiten, die der winterliche Transfermarkt bietet, gerade im Hinblick auf Defensivspieler genau abklopfen wird.

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