VfL Bochum: Mats Pannewig droht eine lange Zwangspause
Verdacht auf Kreuzbandriss
Gegen Hannover früh verletzt vom Feld: Mats Pannewig. © IMAGO / DeFodi Images
Der Klassenerhalt war zuvor schon fix, aber dennoch stand das abschließende Heimspiel des VfL Bochum am Samstag gegen Hannover 96 nicht nur im Zeichen des Abschieds von insgesamt elf Profis. Vielmehr lieferte die Mannschaft von Trainer Uwe Rösler noch einmal eine ansprechende Leistung ab und knöpfte den Niedersachsen die im Aufstiegsrennen unbedingt gewinnen wollten, einen Zähler ab.
„Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Obwohl bereits alles sicher war, haben wir alles auf dem Platz gelassen. Ein großes Kompliment an die Jungs“, freute sich Rösler auf der Vereinshomepage über den Auftritt seiner Schützlinge. Ungetrübt war diese Freude allerdings nicht. Weniger, weil der durchaus mögliche Sieg nicht eingefahren wurde, sondern vielmehr wegen der frühen, verletzungsbedingten Auswechslung von Mats Pannewig, die Folgen weit über die am kommenden Wochenende beendete Saison hinaus haben könnte.
MRT-Untersuchung am Montag soll Klarheit bringen
Nach einem Zweikampf mit Hannovers Boris Tomiak blieb Pannewig in der 13. Minute im gegnerischen Strafraum liegen. Der Mittelfeldspieler konnte das Spielfeld dann zwar ohne Trage verlassen, humpelte aber gestützt von zwei Betreuern und mit dickem Eisbeutel am rechten, zuvor wohl verdrehten Knie in die Kabine.
„Das sah gar nicht gut aus. Ich kann wirklich nur hoffen, dass es Mats nicht ganz so übel wie befürchtet erwischt hat“, schwante Coach Rösler schnell Schlimmes und in der Tat besteht nach Informationen der Bild der Verdacht auf Kreuzbandriss. Klarheit bringen soll eine MRT-Untersuchung am Montag, vor der noch die Hoffnung auf Entwarnung vorhanden ist.
Sollte sich der Verdacht allerdings bestätigen, droht Pannewig eine Pause von mindestens sechs Monaten. Nicht ausgeschlossen, dass sogar das Fußballjahr 2026 für den 21-Jährigen beendet wäre. Die Bochumer Planungen für das zentrale Mittelfeld würden in diesem Fall auch ein Stück weit über den Haufen geworfen, sieht Rösler in Pannewig für die Zukunft doch einen der „Eckpfeiler unserer Mannschaft“.
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