VfL Bochum: Talente dürfen sich zeigen

Reis will dafür Länderspielpause nutzen

Thomas Reis beim VfL Bochum

U19 Spieler herbei: Thomas Reis will den eigenen Nachwuchs in der Länderspielpause verstärkt einbinden. ©Imago images/Team 2

In der aktuellen Situation des VfL Bochum ist Erfahrung gefragt, was ein Blick auf die Startelf gegen Nürnberg beweist: Acht der elf Spieler waren 28 Jahre oder älter. Dass jedoch auch die Jugend eine Chance beim VfL bekommt, ist nichts Neues, so dürfen sich in Bochum stets Talente aus den eigenen Reihen beweisen. Zuletzt überzeugte zum Beispiel der erst 17-jährige Armel Bella-Kotchap, der aus der U19 zu den Profis stieß, in der Innenverteidigung.

Am Beispiel Bella-Kotchaps zeigt sich, dass die Talente, welche langfristig herangeführt werden sollen, auch kurzfristig zur Alternative werden können. Dies könnte bald bei weiteren A-Jugend-Akteuren der Fall sein.

„Wir werden schauen, dass wir unsere U19-Spieler wieder vermehrt integrieren, dafür bietet sich die Länderspielpause gut an“, sagte Thomas Reis diesbezüglich auf der heutigen Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den FC St. Pauli.

Gehörig Potential

Wer bereits neben Bella-Kotchap regelmäßig mit den Profis trainiert, ist Torhüter Paul Grave. Er sammelt im Training Erfahrung, steht darüber hinaus für die U19 zwischen den Pfosten. Er gehörte zum Youngster-Trio, dessen Verträge Bochum im März verlängerte – neben Bella-Kotchap und Moritz Römling.

Letzterer darf sich aufgrund der Aussage Reis´ auch wieder mehr Hoffnungen auf Bewährungschancen im Training machen, nachdem er in dieser Saison nur sporadisch bei den Profis trainierte, sich aber zuletzt rankämpfte. In der vergangenen Saison sammelte er bereits drei Zweitliga-Einsätze, könnte langfristig zur Alternative auf der linken Defensivseite werden.

Weitere Beförderungen aus dem Talentwerk sind nicht ausgeschlossen, mit Stelios Kokovas ist ein Innenverteidiger-Talent in der von Matthias Lust trainierten U19, der ebenfalls in der Vergangenheit bereits bei den Profis reinschnuppern durfte. An hungrigen Talenten mangelt es dem VfL wahrlich nicht, die Kunst ist jetzt sicherlich, sie auch in Drucksituationen gut einzubinden, um langfristig von ihren Anlagen zu profitieren.

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