VfL Osnabrück & 1. FC Nürnberg ebenfalls mit Kurzarbeit

Profis unterstützen Mitarbeiter

Marcos Alvarez vom VfL Osnabrück gegen Hanno Behrens vom 1. FC Nürnberg

Spieler von VfL und FCN unterstützen ihre Klubs mit Gehaltsverzichten. ©Imago images/pmk

Nachdem am heutigen Tag schon der HSV auf die Beschlüsse der DFL, nach denen frühestens im Mai wieder gespielt wird, reagierte und Kurzarbeit anmeldete, sind auch der VfL Osnabrück und der 1. FC Nürnberg diesen Weg gegangen.

„Durch den ausgesetzten Spielbetrieb fehlen dem VfL Osnabrück laufende Einnahmen. Auf die wirtschaftlichen Auswirkungen müssen wir zwangsläufig reagieren, wir haben Kurzarbeit für die Geschäftsstelle und das Nachwuchsleistungszentrum angemeldet, die ab dem 01. April greift“, erklärte VfL-Geschäftsführer Jürgen Wehlend.

„Gehaltsverzicht selbstverständlich“

Ähnlich wie beim HSV ermöglichten Gehaltsverzichte bei Spielern und Funktionsteam den grundsätzlichen Erhalt der Arbeitsplätze und zusätzliche finanzielle Unterstützung der betroffenen Mitarbeiter.

Auch beim 1. FC Nürnberg helfen die Spieler und Trainer durch Gehaltsverzicht den Mitarbeitern des Vereins, die ab heute auf Kurzarbeit sind. „Die Mannschaft hat ein klares Zeichen für den Verein und die Region gesetzt. Diese Solidaritätsgemeinschaft unterstreicht, wie groß die Identifikation ist“, sagt FCN-Vorstand Sport Robert Palikuca.

Trainer Jens Keller unterstrich den Gemeinschaftsgedanken: Der Verzicht auf Teile des Gehalts ist eine absolute Selbstverständlichkeit. In solchen Phasen des Lebens geht es nur gemeinsam. Der Club beweist damit, wie eng wir zusammenstehen.“