VfL Osnabrück: Friesenbichler der achte Neuzugang

Klub bestätigt die Verpflichtung

Kevin Friesenbichler (m). im Trikot des Wolfsberger AC.

Nimmt Kevin Friesenbichler einen erneuten Anlauf in Deutschland? ©imago images/GEPA pictures

Update (17:18 Uhr):
Der VfL Osnabrück hat soeben Kevin Friesenbichler als seinen achten Neuzugang präsentiert. Der Österreicher unterschreibt an der Bremer Brücke bis 2021, zuvor löste er seinen Vertrag bei Austria Wien auf.

„Kevin Friesenbichler ist technisch gut ausgebildet und verfügt über ein gutes Tempo sowie Kopfballspiel. In der Offensive ist er als klassischer Mittelstürmer oder als hängende Spitze einsetzbar. Somit kann er in unterschiedlichen Spielsystemen seine Qualitäten einbringen“, beschreibt Sportdirektor Benjamin Schmedes die Vorzüge des 25-Jährigen.

„Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung beim VfL Osnabrück. Nachdem ich bereits im Nachwuchs- und Seniorenbereich beim FC Bayern München spielte, bin ich nun froh wieder nach Deutschland zurückzukehren und mich mit dem VfL in der 2. Bundesliga zu beweisen“, so Friesenbichler.

Unser ursprünglicher Artikel (9:05 Uhr):
Der VfL Osnabrück bastelt weiter an einem schlagkräftigen Kader für die Mission Klassenerhalt und hat offenbar seinen achten externen Neuzugang an der Angel. Wie das Portal laola1.at berichtet, steht Kevin Friesenbichler unmittelbar vor einem Wechsel von Austria Wien an die Bremer Brücke.

Der 25 Jahre alte Angreifer verlässt die Austria demnach ein Jahr vor Vertragsende und nach einem wenig zufriedenstellenden Jahr. Nach acht Toren und neun Vorlagen in 30 Einsätzen der Spielzeit 2017/18 verließ Friesenbichler die Austria nach nur zwei Treffern in 13 Einsätzen bereits in der Winterpause auf Leihbasis in Richtung Wolfsberger AC. Dort spielte der 1,85 Meter große Stürmer mit zwei Toren und drei Assists in zwölf Partien eine ordentliche Rückrunde.

Dennoch verzichtete Wolfsberg darauf, eine vereinbarte Kaufoption zu ziehen. In Wien hätte Friesenbichler aufgrund der großen internen Konkurrenz auch kaum Aussicht auf regelmäßige Einsätze, sodass eine Veränderung nun wohl für alle Seiten die richtige Entscheidung ist.

Einst beim FC Bayern München

In Deutschland ist der frühere Junioren-Nationalspieler Österreichs kein Unbekannter. 2010 überwies der FC Bayern München 500.000 Euro Ablöse für das damals 16-jährige Top-Talent an Admira Wacker Mödling, doch in den folgenden vier Jahren gelang Friesenbichler der Durchbruch beim Rekordmeister nicht.

Nach Stationen bei Lechia Gdansk, Benfica Lissabon, Austria Wien und Wolfsberg nimmt Friesenbichler nun aber offenbar den nächsten Anlauf, sich im deutschen Fußball durchzusetzen. Offiziell bestätigt ist der Transfer allerdings noch nicht.