VfL Osnabrück: Leonhard Münst wohl der nächste Neue

Thema Lars Kehl damit wahrscheinlich erledigt

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 22.06.26 | 10:24
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Starke Saison bei Viktoria Köln: Leonhard Münst. © IMAGO / Beautiful Sports

Am Mittwoch beginnt beim VfL Osnabrück mit den sportmedizinischen Untersuchungen die Vorbereitung auf die neue Saison. Wenn Trainer Timo Schultz dann am Samstag zur ersten Trainingseinheit als Zweitligist bittet, werden mit Jonathan Wensing (SV Meppen), Joel Abu Hanna (Levadiakos), Lukas Bornschein (Hamburger SV II), Jonas Krumrey (Holstein Kiel, Leihe) und Luca Raimund (Fortuna Düsseldorf) die bisherigen fünf Neuzugänge dabei sein – und möglicherweise noch ein weiteres neues Gesicht.

Denn nach Informationen von RTL/ntv verstärken sich die Lila-Weißen auch noch mit Leonhard Münst, der mit fünf Toren und acht Vorlagen in 35 Einsätzen für Viktoria Köln eine gute Drittliga-Saison gespielt hat und nach nur einem Jahr in der Domstadt offenbar schon den nächsten Karriereschritt in Angriff nehmen will. Weil Münst noch enen Vertrag bis 2027 besitzt, wird eine Ablöse fällig, zu deren Höhe bislang noch nichts durchgesickert ist.

Kehl noch ohne neuen Verein

Der 23-Jährige, der ab 2013 beim VfB Stuttgart ausgebildet wurde und nach einer zwischenzeitlichen Leihe zum FC St. Gallen im Sommer 2025 von der Zweitvertretung der Schwaben nach Köln gekommen ist, kann zwar auch auf beiden Flügeln eingesetzt werden, dürfte in erster Linie aber für das offensive Mittelfeld eingeplant sein – und damit für die Planstelle von Lars Kehl.

Kehl hat das Osnabrücker Angebot zur Verlängerung seines auslaufenden Vertrages abgelehnt und obwohl von beiden Seiten die Tür noch nicht final geschlossen wurde, ist ein Verbleib des 24-Jährigen kaum mehr zu erwarten, wenn sich die Münst-Verpflichtung bestätigt. Mit dem bisherigen Kölner und dem in der Offensive ebenfalls variabel einsetzbaren Raimund erhält Coach Schultz gleich zwei potentielle Nachfolger für Kehl, dessen Zukunft weiter offen ist.

Rot-Weiss Essen gilt unverändert als stark interessiert, doch Kehl selbst soll eher auf ein Engagement in der 2. Bundesliga spekulieren – und wird dann in der kommenden Saison wohl nur noch als Gegner an der Bremer Brücke einlaufen.

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