VfL Osnabrück: Noch zwei Neue für die Offensive?

Daniel-Kofi Kyereh weiter im Gespräch

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 03.08.26 | 07:50
© IMAGO / osnapix

Trotz der verpatzten Generalprobe gelassen: Timo Schultz. © IMAGO / osnapix

Den Doppel-Test zum Abschluss der Vorbereitung hat sich der VfL Osnabrück sicherlich anders vorgestellt als mit einer 0:3-Niederlage der zweiten Reihe gegen den SV Meppen und einem 0:2 der ersten Garde gegen den SC Paderborn. Eine Woche vor dem Saisonstart am Samstag beim 1. FC Heidenheim waren die Lila-Weißen jeweils noch ein gutes Stück von einer Verfassung entfernt, die nötig sein wird, um sich in der 2. Bundesliga behaupten zu können.

Dass in beiden Partien kein Treffer gelang, zeigte das aktuell größte Problem im Osnabrücker Spiel recht deutlich auf. Der Mannschaft von Trainer Timo Schultz mangelt es im letzten Drittel an Esprit und Durchschlagskraft. Keine gänzlich neue Erkenntnis, gelangen doch schon in der zurückliegenden Drittliga-Saison fünf Mannschaften mehr Treffer als dem VfL, der dafür die mit Abstand beste Defensive stellte.

Timo Schultz noch entspannt

Während die Hintermannschaft auch eine Klasse höher zum Faustpfand werden soll, ist die Offensive noch nicht komplett. Wie der kicker (Ausgabe vom 03.08.2026) berichtet, sollen noch ein oder zwei Offensivspieler kommen, die idealerweise sowohl in der Spitze als auch eine Reihe dahinter in hängender Rolle oder als Spielmacher agieren können.

Zu Paniktransfers sieht Trainer Schultz indes noch lange keinen Anlass und blickt gelassen auf das noch vier Wochen geöffnete Transferfenster: „Wir warten lieber bis zum letzten Tag der Transferperiode auf den Richtigen, als dass wir etwas tun, von dem wir nicht restlos überzeugt sind.“

Möglich, dass in diesem Zeitraum auch das Thema Daniel-Kofi Kyereh richtig heiß wird. Der 30-Jährige, der als vaiabel einsetzbarer Offensivmann ins gesuchte Profil passen würde, hat seiner Anwesenheit am vorvergangenen Wochenende beim Osnabrücker Test gegen Kickers Emden (3:0) die Spekulationen um ein Engagement an der Bremer Brücke angeheizt. Von Vereinsseite her hält man sich in der Personalie bislang aber noch bedeckt. Gleichwohl scheint auch wegen der Verbindung zwischen Schultz und Kyereh aus gemeinsamen, erfolgreichen Zeiten beim FC St. Pauli eine Zusammenarbeit alles andere als ausgeschlossen.

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