VfL Osnabrück: Kommt auch Leart Pacarada noch?

Offenbar Kontakt zum erfahrenen Linksverteidiger

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 24.08.26 | 18:00
© picture alliance / HMB Media/Schumacher | Boris Schumacher

Einst auf St. Pauli schon unter Trainer Timo Schultz: Leart Pacarada. © picture alliance / HMB Media/Schumacher | Boris Schumacher

Weil das Erstrunden-Spiel im DFB-Pokal gegen den FC Bayern München wegen dessen Teilnahme am Supercup erst am 2. September stattfindet, hatte der VfL Osnabrück am vergangenen Wochenende keine Gelegenheit, den mit Niederlagen beim 1. FC Heidenheim (3:4) und gegen den 1. FC Magdeburg (0:3) verpatzten Saisonstart wettzumachen. Dafür aber haben die Lila-Weißen nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und die Angel wohl darüber hinaus noch nach weiteren Verstärkungen ausgeworfen.

Auf eigenen Wunsch heuerte Adrian Beck, der die ersten beiden Ligaspiele noch in der Startelf des 1. FC Heidenheim gestanden hatte, auf Leihbasis an der Bremer Brücke an und soll das zentrale Mittelfeld sofort deutlich voranbringen.

„Adrian bringt sehr viel Erfahrung und Qualität mit. In den vergangenen drei Jahren hat er nahezu 80 Bundesliga-Spiele absolviert, dazu kommen Einsätze auf internationaler Bühne. Gleichzeitig ist er topfit, hat in dieser Saison bereits zweimal von Beginn an gespielt und kann uns deshalb ohne lange Anlaufzeit weiterhelfen“, kommentierte mit Daniel Latkowski der Technische Direktor des VfL auf der Vereinshomepage die Unterschrift des 29-Jährigen.

Pacarada mit schwerem Stand in Heidenheim

Möglich indes, dass Beck nicht der letzte Zugang aus Heidenheim war, denn wie die Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ) berichtet, gab es auch schon Kontakte zu Leart Pacarada. Der 31 Jahre alte Linksverteidiger, der durch Neuzugang Michael Heule weitere Konkurrenz erhalten und nach langer Verletzungspause einen schweren Stand auf der Ostalb hat, könnte bis zum Transferschluss am 1. September noch die Freigabe erhalten.

Pacarada, den mit Trainer Timo Schultz eine gemeinsame Vergangenheit sowohl beim FC St. Pauli als auch beim 1. FC Köln verbindet, müsste für einen Wechsel nach Osnabrück aber wohl finanzielle Abstriche hinnehmen. Zudem wäre ein Entgegenkommen Heidenheims erforderlich, das allerdings durchaus vorstellbar ist. Laut der NOZ soll es bislang aber eher nicht danach aussehen, dass alle Beteiligten einen gemeinsamen Nenner finden.

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