1. FC Heidenheim: Frühe Krise da, nach Adrian Beck auch Marvin Pieringer weg?
Stürmer beim SC Paderborn im Gespräch
Glaubt an eine schnelle Steigerung: Frank Schmidt. © IMAGO / Eibner
Der Saisonauftakt ist dem 1. FC Heidenheim trotz einer schon unverkennbaren Anfälligkeit gegen den VfL Osnabrück (4:3) noch gelungen, doch die folgenden Ergebnisse bei Hertha BSC (1:4) und nun im DFB-Pokal beim SSV Jeddeloh II (2:5) sprechen für sich.
Der Bundesliga-Absteiger hat sich nach einem nicht belohnten Endspurt um den Klassenerhalt sowie der folgenden Sommerpause noch nicht wieder gefunden und in vielen Bereichen große Probleme. Daraus macht auch Trainer Frank Schmidt keinen Hehl, der sich gegenüber dem kicker allerdings auch alles andere als panisch zeigte, sondern von einer schnellen Steigerung überzeugt ist.
„Das Ganze gilt es jetzt nüchtern aufzuarbeiten, damit am Samstag gegen Dresden wieder ein anderer FCH zu sehen sein wird. Und das wird garantiert der Fall sein, auch wenn da mit Sicherheit noch längst nicht alles klappen wird“, so Schmidt, der nach abgesessener Pokal-Sperre dann auch wieder auf der Bank Platz nehmen wird.
Auch Neuzugänge noch denkbar
Nicht mehr bauen kann Heidenheims Trainer dann auf Adrian Beck, der durchaus überraschend und auf eigenen Wunsch auf Leihbasis zum VfL Osnabrück gewechselt ist. „Die sich daraus ergebenden eingesparten Gehaltskosten können wir somit für mögliche künftige personelle Verstärkungen einsetzen“, deutete Heidenheims Vorstandsvorsitzender Holger Sanwald im Zuge dessen auf der Vereinshomepage an, dass sich bis zum Transferschluss am 1. September auch auf der Zugangsseite noch etwas tun könnte – möglicherweise auch über den Schweizer Linksverteidiger Michael Heule (FC Thun) hinaus.
Möglicherweise kommt es aber auch noch zu einem schmerzhaften Abgang, steht doch eine Rückkehr von Marvin Pieringer zum SC Paderborn im Raum. Der 26-Jährige, der in 104 Pflichtspielen für den FCH 18 Tore erzielt und elf weitere vorbereitet hat, besitzt nur noch einen Vertrag bis zum Ende der Saison und wurde in den vergangenen Monaten auch schon mit dem 1. FC Köln in Verbindung gebracht.
Paderborns Geschäftsführer Sebastian Lange erklärte gegenüber dem Westfalen Blatt nun zwar, dass „erstmal kein weiterer Neuzugang“ komme, doch in die Personalie Pieringer könnte durchaus noch entscheidende Bewegung kommen.
