Vorschau: Hansa Rostock – SC Paderborn

Vorbericht, Aufstellung & Tipp für den 19.05.2024

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Samstag, 18.05.24 | 14:18
© IMAGO / Fotostand

Der Rostocker Anhang blickt mit einem Auge auch in Richtung Wiesbaden. © IMAGO / Fotostand

Das Heimspiel gegen den SC Paderborn könnte für Hansa Rostock der letzte Auftritt in der 2. Bundesliga für mindestens ein Jahr werden. Gewinnt der mit einem Punkt mehr auf dem Relegationsrang stehende SV Wehen Wiesbaden sein Parallelspiel gegen den FC St. Pauli, ist für Hansa auch dieser Rettungsanker definitiv nicht mehr zu erreichen. Weil Wehen Wiesbaden auch die um 13 Treffer bessere Tordifferenz besitzt, muss Rostock in jedem Fall gewinnen, um noch eine Chance zu haben.

Paderborn reist als Tabellensiebter an die Ostsee und kann nur noch sehr theoretisch einen Rang gutmachen. Die Ostwestfalen, die sich keine Wettbewerbsverzerrung vorwerfen lassen wollen, könnten schon mit einem Remis allerdings noch auf den neunten Platz abrutschen, werden dementsprechend auf Sieg spielen.

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Hansa Rostock: Pröger und Singh fehlen

Nach fünf Niederlagen in Folge erhält Hansa Rostock noch eine letzte Chance auf die Relegation, die Mersad Selimbegovic unbedingt beim Schopfe packen will: „Wir wollen die Saison verlängern und am Ende unser Ziel erreichen“, so Rostocks Trainer, der trotz der nötigen Schützenhilfe des FC St. Pauli den Fokus ausschließlich auf die eigene Aufgabe richten will: „Es bringt nichts, auf die anderen Plätze zu schauen. Zuerst müssen wir unser Spiel gewinnen, dann können wir gucken, ob es reicht…“

Ob der zuletzt angeschlagen fehlende Jasper van der Werff gegen Paderborn eine Option darstellt, konnte Selimbegovic auf der Pressekonferenz am Freitag noch nicht sagen. Die gesperrten Kai Pröger und Sarpreet Singh sowie der verletzte Felix Ruschke und Lukas Scherff nach einem Infekt stehen aber sicher nicht zur Verfügung.

Wegen der Ausfälle von Pröger und Singh sind im Vergleich zur 1:2-Niederlage beim FC Schalke 04 zwei Änderungen zwingend. Darüber hinaus sind aber durchaus auch weitere Wechsel möglich. Konstantinos Stafylidis und Nils Fröling sind nach ihren Zwangspausen wieder einsatzbereit, doch ob es für die Startelf reicht, bleibt abzuwarten. Nicht ausgeschlossen scheint derweil die Rückkehr von Junior Brumado in die Anfangsformation, wobei generell die Hauptaufgabe darin liegt, mehr Torgefahr zu entwickeln als in den vergangenen Wochen und Monaten.

Die voraussichtliche Aufstellung: Kolke – David, Roßbach, Rossipal – Neidhart, Dressel, Vasiliadis, Schumacher – Ingelsson, Fröling – Junior Brumado

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SC Paderborn: Ohne Schlüsselspieler Raphael Obermair

Im Wissen darum, dass es für den Gegner um sehr viel geht und gleichzeitig der SV Wehen Wiesbaden einen engagierten Auftritt erwartet, wird der SC Paderborn in Rostock die Saison nicht einfach ausklingen lassen. Es ist daher auch nicht von einem Abschiedsspiel für den scheidenden Kapitän Jannik Huth, der schon vor Weihnachten seinen Stammplatz im Tor an Pelle Boevink verloren hat, auszugehen.

Neben den schon länger fehlenden Laurin Curda, Kimberly Ezekwem, Mattes Hansen und Marco Schuster muss SCP-Trainer Lukas Kwasniok allerdings auch auf Raphael Obermair verzichten, der zu den eigentlich unersetzbaren Schlüsselspielern zählt. Der Mittelfeldmann sah am vergangenen Wochenende beim 1:0-Sieg gegen den Hamburger SV seine fünfte gelbe Karte und fällt gesperrt aus.

Für Obermair könnte auf der rechten Seite Marco Pledl übernehmen. Denkbar ist aber auch, dass Sebastian Klaas aus dem Zentrum nach außen rückt und dafür David Kinsombi mit Kai Klefisch die Doppelsechs bildet. Koen Kostons könnte auch auf der Seite starten, wäre dort aber schon eine sehr offensive Variante und dürfte eher im Sturmzentrum bleiben. Für Adriano Grimaldi bleibt damit wohl erneut nur die Jokerrolle.

Die voraussichtliche Aufstellung: Boevink – Hoffmeier, Musliu, Brackelmann – Klaas, Klefisch, Kinsombi, Zehnter – Bilbija, Kostons, Ansah

TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go (Anstoß: Sonntag, 15.30 Uhr), Free-TV-Highlights ab 18.30 Uhr in der ARD-Sportschau.

Tipp & Prognose zum Spiel

Nach fünf Niederlagen in Folge spricht wenig für Hansa, zumal Paderborn drei der letzten vier Spiele gewinnen konnte. Und dennoch gibt es gerade in einer so angespannten Situation wie der Rostocker immer wieder Partien, die einen bemerkenswerten Verlauf nehmen. Wir halten es so für durchaus möglich, dass das Ostseestadion eine enorme Wucht entwickelt und die Kogge zum zwingend erforderlichen Sieg treibt. Ob es dann reicht, entscheidet sich in Wiesbaden.

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