Wehen Wiesbaden: Einspruch abgewiesen

"Keine Chance auf Erfolg"

Martin Petersen in Aktion

Kein Tor: Martin Petersen nahm den ersten SVWW-Treffer im Spiel gegen Dynamo zurück. ©Imago images/Hentschel

Der SV Wehen Wiesbaden verlor am 13. Spieltag in Dresden, wobei das Schiedsrichter-Gespann einen Treffer von Manuel Schäffler, der das 1:0 für den SVWW bedeutet hätte, zurücknahm, weil der Ball die gegenüberliegende Torauslinie überschritten hatte. Wehen Wiesbaden fühlte sich benachteiligt und legte „im Sinne des Fußballs“ Einspruch beim DFB ein.

Dieser wurde am heutigen Donnerstag vom Sportgericht zurückgewiesen, was Wehen Wiesbadens Gegner Dynamo Dresden auf seiner Vereinshomepage vermeldete. Laut Richter Hans E. Lorenz war es regelkonform, das Tor zurückzunehmen.

Statement steht aus

„Weder dem Video-Assistenten noch dem Schiedsrichter konnte ein fehlerhaftes Verhalten nachgewiesen werden“, so Lorenz. „Beide haben sich vielmehr gemäß den Vorgaben der Fußballregeln und des IFAB-Protokolls verhalten. Da kein Regelverstoß vorliegt, hatte der Einspruch keine Chance auf Erfolg.“

Offen ist, ob der SVWW wiederum Einspruch gegen den Einspruch einlegt. Ist dies der Fall, geht der Fall auf Bundesebene. Darüber, wie der SV Wehen Wiesbaden, der beim ersten Einspruch entschlossen wirkte, durch diesen etwas zum Positiven zu verändern, gab der Verein noch kein Statement zum besten.

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