1. FC Heidenheim: David Otto mit Ansage an die neue Konkurrenz

Sturmtalent trifft doppelt für die U20

David Otto

David Otto (Mitte) konnte bei der U20 Selbstvertrauen tanken. © imago images / Revierfoto

Mit Tim Kleindienst hat sich der 1. FC Heidenheim kurz vor Transferschluss noch einmal im Angriff verstärkt. Der 24-Jährige, der zuletzt beim SC Freiburg kaum noch eine Rolle spielte, verbuchte 2016/17 als Leihspieler in 27 Zweitliga-Spielen sieben Tore und drei Vorlagen für den FCH. Mit der Erinnerung daran ist natürlich auch die Hoffnung verbunden, dass Kleindienst schnell zu einer Verstärkung werden kann.

Allerdings ist die Konkurrenz im Heidenheimer Angriff groß. So bildeten zuletzt Denis Thomalla und der vielseitige Maurice Multhaup beim jüngsten 2:2 in Nürnberg das Sturmduo, während Robert Leipertz, Patrick Schmidt und der letztlich zum Endstand erfolgreiche Stefan Schimmer eingewechselt wurden.

In Nürnberg 90 Minuten auf der Bank geblieben ist derweil David Otto. Der 20-Jährige, der für ein Jahr von der TSG 1899 Hoffenheim ausgeliehen ist, hat seine Qualitäten allerdings auch schon andeuten können. Beim Saisonauftakt war Otto als Joker mit einem Treffer maßgeblich am 3:1-Sieg in Osnabrück beteiligt und bei seinem 90-Minuten-Einsatz im DFB-Pokal in Ulm holte der Youngster den letztlich von Marc Schnatterer zum 2:0-Endstand verwandelten Elfmeter heraus.

Gegen Kiel wieder offensiver?

Vor der Länderspielpause in Nürnberg kam Otto erstmals nicht zum Einsatz, machte dafür aber nun am Donnerstag in der deutschen U20-Nationalmannschaft auf sich aufmerksam. Nach 65 Minuten für Manuel Wintzheimer eingewechselt erzielte Otto sechs Zeigerumdrehungen später das 2:1 und besorgte kurz vor Schluss auch noch den 4:2-Endstand.

Den Auftritt Ottos, der am Sonntag im zweiten Spiel der U20 ein Kandidat für die Anfangsformation sein dürfte, darf man durchaus auch als Ansage an die neue und nochmals größer gewordene Konkurrenz im Verein werten. Nach der Länderspielpause erhöhen sich die Einsatzchancen Ottos im Heimspiel gegen Holstein Kiel möglicherweise auch taktisch bedingt.

Denn nachdem Trainer Frank Schmidt in Nürnberg einen dritten Sechser eingebaut hat, wäre die Rückkehr zu einem 4-2-3-1 oder einem 4-4-2 keine Überraschung. In diesem Fall entstünde ein Platz für eine zusätzliche Offensivkraft. Otto ist sicherlich einer der Kandidaten, aber auch Kleindienst, Leipertz, Schimmer und Schmidt dürften darauf spekulieren. Für Coach Schmidt gibt es vermutlich weitaus unangenehmere Aufgaben.

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