1. FC Heidenheim holt Mohr aus Fürth

Erster Winter-Neuzugang

Tobias Mohr (r.) gegen Heidenheim Marnon Busch.

Tobias Mohr (r.) wird zukünftig ebenfalls in rot und weiß auflaufen. ©imago images/Zink

Der 1. FC Heidenheim verstärkt sich für die Rückrunde und verpflichtet Tobias Mohr von Ligakonkurrent Greuther Fürth. Beim FCH unterschreibt der Mittelfeldspieler einen Kontrakt bis 2023.

„Mit Tobias Mohr konnten wir einen entwicklungsfähigen offensiven Mittelfeldspieler hinzugewinnen, der sowohl auf der Außenbahn als auch im Zentrum eingesetzt werden kann. Nach dem Sprung aus der Regionalliga hat er sich in den vergangenen anderthalb Jahren in Fürth bereits auf Zweitliganiveau bewiesen. Damit sind wir in der Offensive für die verbleibende Rückrunde noch breiter aufgestellt“, erklärt der Vorstandsvorsitzende Holger Sanwald die Verpflichtung.

Flexibilität ausdrücklich gewünscht

Ausgebildet im Nachwuchs von Alemannia Aachen und 2018 nach Fürth gewechselt, deutete Mohr beim „Kleeblatt“ sein Potential direkt in der Premierensaison an, als er in 19 Partien an acht Treffern direkt beteiligt war (vier Treffer, vier Vorlagen). Einen Innenbandriss im Knie und anschließend eines Meniskusriss kosteten ihn nahezu die komplette Rückrunde, erst am 34. Spieltag gab er sein Comeback.

Auch in der jüngst beendeten Hinrunde gehörte war der 24-jährige Linksfuß Stammkraft und an sechs Treffern direkt beteiligt. In Heidenheim dürfte vor allem seine von Sanwald angesprochene Flexibilität gefragt sein, da Trainer Frank Schmidt gerne auch während einer Partie in der Offensive Positionen tauschen lässt, um den Gegner vor Probleme zu stellen. 

Ablöse fließt

„Mich beeindruckt, wie sich der FCH als kleinerer Standort im deutschen Profifußball in den vergangenen Jahren in der 2. Bundesliga etabliert hat und was die Mannschaft auch in dieser Saison bislang schon gezeigt hat“, erklärt Mohr die Gründe für seinen Wechsel.

Diesem stimmte Fürth auch aus finanziellen Gründen zu, wie Geschäftsführer Rachid Azzouzi einräumt: „Wirtschaftlich, das ist ja nichts Neues, benötigen wir in Fürth aber regelmäßige Transfereinnahmen und müssen uns entsprechend mit eingehenden Angeboten beschäftigen. Unser Mittelfeld ist insgesamt gut besetzt und deswegen sind wir überzeugt, dass wir das gut kompensieren können.“