1. FC Heidenheim: Kevin Sessa bald für Argentinien?

Talent im Blickfeld der U19

Auch mit unfairen Mitteln nicht zu stoppen: Kevin Sessa (l.)

Wartet in dieser Spielzeit noch auf seinen ersten Einsatz in der 2. Liga: Kevin Sessa (l.). ©Imago/Agentur 54 Grad

Beim 1. FC Heidenheim weiß man bereits, was man an ihm hat: Kevin Sessa bekam mit gerade mal 17 Jahren in der vergangenen Saison bereits zwei Einsätze in der 2. Bundesliga und im Mai einen Profi-Vertrag.

Bislang spielt er aber weiter für die U19 des FCH. In derselben Altersklasse könnte er bald zu internationalen Ehren kommen, denn der argentinische Verband beobachtet den Mittelfeldspieler.

Durch die Herkunft des Vaters spielberechtigt

Wie das argentinische Blatt „La Nacion“ berichtet, schaut sich die AFA inzwischen verstärkt in Europa um, damit Spieler mit argentinischen Wurzeln dem Verband nicht durch die Lappen gehen. Gerade Jugendliche aus deutschen Nachwuchsleistungszentren stehen hoch im Kurs.

Da Sessas Vater Argentinier ist, kommt sein Sohn für die jungen „Gauchos“ in Frage. Die Familie fühlt sich Argentinien noch sehr verbunden, Kevin Sessa zum Beispiel ist großer Fan des Spitzen-Klubs River Plate.

Einsatz im Nachwuchs ohne Auswirkung auf A-Nationalmannschaft

Seine beiden älteren Brüder haben im Übrigen ebenfalls fußballerisches Talent. Während der 24-jährige Dominic in der Oberliga beim SSV Reutlingen kickt, hat es der 22-jährige Nicolas schon zum Stammspieler bei Drittligist VfR Aalen gebracht.

Ob es wirklich zu einer Nominierung kommt ist noch offen. Eine definitive Entscheidung für das Heimatland seines Vaters wäre ein Spiel für die U19 noch nicht. Auch mit Junioren-Einsätzen für andere Verbände kann ein Spieler noch für die A-Nationalmannschaft eines anderen Landes auflaufen. Neben Deutschland käme für Kevin Sessa dafür auch noch Italien in Frage.

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