1. FC Heidenheim: Marvin Pieringer beim 1. FC Köln auf dem Zettel?

Alle Ausstiegsklauseln sind abgelaufen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 02.07.26 | 06:56
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Verbleib unsicher: Marvin Pieringer. © IMAGO / Brauer-Fotoagentur

Mit Paul Hennrich (TSG Hoffenheim II), Marcel Costly (FC Ingolstadt) und Oualid Mhamdi (SC Verl) mischen in der Saisonvorbereitung des 1. FC Heidenheim bislang drei echte Neuzugänge mit, denen aber mit ziemlicher Sicherheit noch einige weitere Verstärkungen folgen werden. Wen Trainer Frank Schmidt in den kommenden Wochen noch auf der Ostalb begrüßen kann, hängt indes nicht ganz unwesentlich auch von weiteren Abgängen ab.

Dass Kevin Müller überraschend die Arbeit wieder beim FCH aufgenommen hat, dürfte von vorübergehender Natur sein. Denn der Wunsch des 35-Jährigen, der im Winter auf Leihbasis zum FC Schalke 04 gewechselt ist, in Gelsenkirchen zu bleiben, ist kein Geheimnis. Weil auch in Heidenheim zwischen dem Pfosten nicht mehr wirklich mit der langjährigen Nummer eins geplant wird, ist eine bislang noch fehlende Einigung beider Vereine auf eine (kleine) Ablöse einigermaßen zeitnah zu erwarten.

Ablösen wären frei verhandelbar

Länger ziehen könnten sich dagegen die Personalien anderer Akteure, die noch laufende Verträge besitzen, aber dennoch an Abschied denken. Patrick Mainka, Niklas Dorsch, Mathias Honsak und Marvin Pieringer sind in diesem Zusammenhang zuvorderst zu nennen. Allerdings hält der 1. FC Heidenheim seit Mittwoch in allen Personalien das Heft des Handelns in der Hand. Denn sämtliche Ausstiegsklauseln in den Arbeitspapieren Heidenheimer Profis sind am 30. Juni ausgelaufen, womit nun keine festgeschriebenen Ablösen mehr existieren.

Die Heidenheimer Verantwortlichen um Vorstandsboss Holger Sanwald besitzen somit jeweils eine gute Verhandlungsposition. Offen ist aber ohnehin, ob sich das kolportierte Interesse anderer Klubs erhärtet. Bei Dorsch und Mainka, die beide unter anderem beim VfL Wolfsburg gehandeltwurden, ist es aktuell ähnlich ruhig wie bei Honsak.

Nicht viel anders ist die Lage bei Angreifer Pieringer, der allerdings laut kicker (Ausgabe vom 02.07.2026) schon vor Wochen eng mit dem 1. FC Köln in Verbindung gebracht worden sein soll – wobei davon recht wenig nach außen gedrungen ist. Gut vorstellbar aber ist schon, dass der 26-Jährige beim einen oder anderen Bundesligisten und auch bei den Geißböcken auf dem Zettel steht. Dafür, dass kurzfristig etwas passiert, gibt es aber kaum Anzeichen.

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