1. FC Kaiserslautern: Abgang von Luca Sirch beschlossene Sache
Keine Vertragsverlängerung
Kommende Saison nicht mehr beim FCK: Luca Sirch. © IMAGO / Chai v.d. Laage
Der 1. FC Kaiserslautern setzt in der Zukunft weiterhin verstärkt auf den eigenen Nachwuchs. Mit Marvin Yüsün und Kian Scheer haben zwei Talente aus der U19 neue Verträge unterschrieben, denen die Roten Teufel perspektivisch den Sprung in den Profibereich zutrauen und die womöglich schon in nicht allzu ferner Zukunft eine Chance erhalten werden, steht in der Pfalz doch ein größerer Umbruch bevor.
Nachdem am Montag durchgesickert ist, dass neben Florian Kleinhansl auch Kenny Redondo und Daniel Hanslik keine neuen Verträge erhalten, zudem ein Abnehmer für Mahir Emreli gesucht wird, steht nun offenbar ein weiterer Abgang fest, der sich freilich schon länger abgezeichnet hat.
Wie Sky-Reporter Florian Plettenberg berichtet, hat sich Luca Sirch final dagegen entschieden, seinen am 30. Juni auslaufenden Vertrag beim FCK zu verlängern. Der 26-Jährige, der im Sommer 2024 vom 1. FC Lokomotive Leipzig aus der Regionalliga verpflichtet wurde und sich nach etwas Anlaufzeit zum Leistungsträger entwickelt hat, wird den Verein somit ablösefrei verlassen.
Gespräche mit anderen Vereinen laufen
Sirch und seine Berater haben den FCK über die nun definitiv gefällte Entscheidung informiert und befinden sich im Austausch mit anderen Vereinen. Dass es Sirch in die Bundesliga zieht, ist seit geraumer Zeit kein Geheimnis mehr. Welche Vereine konkret ihren Hut in den Ring geworfen haben, ist hingegen nicht bekannt. Der 1. FC Union Berlin und der FC Augsburg gelten schon länger als potentielle Interessenten, zu denen Borussia Mönchengladbach dem Vernehmen nach nicht (mehr) gehört.
Sirch, der bei den Roten Teufeln meist in der Dreierkette spielt, aber auch im zentralen Mittelfeld eingesetzt werden kann, bestritt in dieser Saison alle 32 Partien und stand nur zwei Mal nicht in der Startformation von Trainer Torsten Lieberknecht. Dass der gebürtige Augsburger eine Lücke hinterlassen wird, steht deshalb trotz zuletzt eher durchwachsener Leistungen außer Frage.
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