1. FC Kaiserslautern: Antonio-Mirko Colak soll kommen – Frankfurter Angebot für Marius Müller abgelehnt

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 01.10.20 | 10:03

Die Verantwortlichen des 1. FC Kaiserslautern haben auch in der Woche nach dem vielversprechenden 3:1-Auftaktsieg beim MSV Duisburg kein Geheimnis daraus gemacht, dass noch weitere Neuzugänge gesucht werden. Und das 0:0 gegen Eintracht Braunschweig bestätigte Trainer Kosta Runjaic und Sportdirektor Markus Schupp vermutlich darin, insbesondere für die vorderen Reihen noch einmal nachzubessern.

[ad]Während Viking Stavanger weiterhin einen sofortigen Transfer des bereits zum 1. Januar verpflichteten Jon Dadi Bödvarsson ablehnt, hat Schupp seine Bemühungen um eine neue Offensivkraft anderweitig intensiviert und steht offenbar kurz vor einem Abschluss: „Wir sind in guten Gesprächen. Es könnte in den nächsten Tagen etwas passieren“, verriet der FCK-Sportdirektor gegenüber dem „Kicker“, allerdings ohne einen Namen zu nennen.

Laut „Kicker“ soll es sich beim Wunschkandidaten aber um Antonio-Mirko Colak handeln, der letztes Jahr beim 1. FC Nürnberg eine gute Vorbereitung gespielt hat, sich dann aber mangels Perspektiven nach Polen zu Lechia Gdansk verleihen ließ. In der dortigen Ekstraklasa machte Colak mit zehn Toren in 31 Partien auf sich aufmerksam und wurde still und heimlich von der TSG 1899 Hoffenheim verpflichtet. In Hoffenheim gilt der 21 Jahre alte Kroate als Perspektivspieler und soll nun erst einmal verliehen werden. Und der Weg des 1,88 Meter großen Angreifers, der in 60 Regionalliga-Partien für die zweite Mannschaft des 1. FC Nürnberg 30 Treffer erzielt, scheint in die Pfalz zu führen.

FCK lehnt Angebot für Müller ab

Sollte Colak zum FCK wechseln, wird er Seite an Seite mit Marius Müller spielen. Der Schlussmann ist beim FCK fest eingeplant, weshalb die Verantwortlichen der Roten Teufel auch ein Angebot von Eintracht Frankfurt abgelehnt haben.

Nach Informationen der „Bild“ bot die Eintracht sogar drei Millionen Euro für den 22-Jährigen, der schon seit 2003 für den FCK spielt und nun nach dem Abgang von Tobias Sippel den Sprung zur Nummer eins geschafft hat. Leistungen wie am Freitag gegen Braunschweig dürften die FCK-Bosse darin bestätigen, den noch bis 2017 gebundenen Müller auf keinen Fall abgeben zu wollen.


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