1. FC Kaiserslautern: Enis Kamga als Nummer eins der Zukunft?
Zukunft von Simon Simoni offen
Seit 2021 beim FCK: Enis Kamga. © IMAGO / Jan Huebner
Selbst ein Sieg am heutigen Samstag gegen Fortuna Düsseldorf und Ex-Trainer Markus Anfang würde beim 1. FC Kaiserslautern wohl keine wirkliche Aufstiegshoffnung mehr aufkommen lassen. Dafür ist der Rückstand der Roten Teufel auf den dritten Platz mit elf Punkten schlichtweg schon zu groß.
Weil im bisherigen Saisonverlauf zu viel liegengelassen wurde, gleichzeitig aber ausreichend gepunktet wurde, um sich keine Sorgen bezüglich einer Verwicklung in den Abstiegskampf machen zu müssen, können die Verantwortlichen um Geschäftsführer Thomas Hengen und Sportdirektor Marcel Klos bei ihren Planungen schon den Fokus auf die nächste Saison richten.
Sollte der Endspurt nicht völlig vergeigt werden, wird dann aller Voraussicht nach weiterhin Torsten Lieberknecht als Trainer in der Verantwortung stehen, während in den Spielerkader einige Bewegung kommen könnte – unter anderem auch auf der Torhüterposition.
Mit Avdo Spahic ist ein Schlussmann aus dem aktuellen Torhüterteam nur bis zum 30. Juni gebunden und eine Vertragsverlängerung zumindest fraglich. Bis Juni von Eintracht Frankfurt nur ausgeliehen ist Simon Simonis, der in wettbewerbsübergreifend drei Einsätzen sein Potential angedeutet hat. Über eine feste Verpflichtung des 21-Jährigen wurde noch nicht entschieden, doch dürfte Simonis insbesondere auch nach seinem Debüt im September in der albanischen A-Nationalmannschaft den Anspruch haben, regelmäßig zu spielen.
Zeitnahes Profidebüt möglich
Das scheint beim FCK hinter Julian Krahl, der im vergangenen Sommer verlängert hat, kaum möglich. Zudem kristallisiert sich immer mehr heraus, dass die Roten Teufel Enis Kamga als Nummer eins der Zukunft sehen. Der 18 Jahre alte Kameruner nahm an den vergangenen drei Spieltagen auf der Bank Platz und genießt intern höchste Wertschätzung.
Der vom Portal der-betze-brennt.de zitierte Trainer Lieberknecht bezeichnete Kamga nun als „Ausnahmetalent“ und ließ durchblicken, vom aktuellen U19-Nationalspieler in Zukunft einiges zu erwarten: „Er wird zurecht gut bewertet. Wenn er so weitermacht und auch in seiner Persönlichkeit weiter reift, ist er definitiv jemand, auf den sich jeder FCK-Fan freuen kann.“ Selbst Kamgas Profidebüt noch in dieser Saison hält Lieberknecht für „möglich“.
Möglich, dass Kamga in die neue Saison bereits als feste Nummer zwei geht, indes sicherlich mit der Möglichkeit, weiterhin in der zweiten Mannschaft Spielpraxis sammeln zu können – um bereit zu sein, sollte der in der Vergangenheit schon mehrfach als Wechselkandidat gehandelte Krahl einen anderen Weg einschlagen wollen.
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